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Die Austria Trend Hotels erzielten vor allem durch ein starkes Wien-Geschäft einen Umsatzwachstum.

Verkehrsbüro Hotellerie verzeichnet Gästeboom

24.01.2017

Das Geschäft in Wien und besonders die Advent und über Weihnachtszeit sorgten bei den Austria Trend Hotels der Verkehrsbüro Group für ein gutes Jahresergebnis. Die Branche kann zuversichtlich auf 2017 blicken

Vom anhaltenden Trend zu Städtereisen profitierten 2016 auch die zur Verkehrsbüro-Gruppe gehörenden Austria Trend Hotels, besonders in Wien. Die 27 Hotels in Österreich sowie Slowenien und der Slowakei legten 2016 gegenüber dem Jahr davor beim Umsatz um 6,0 Prozent auf 148,6 Millionen Euro zu. Die Zimmerauslastung stieg um 3 Prozent von 75,4 auf 77,7 Prozent. „Wir haben uns damit besser als der Branchenschnitt entwickelt“, sagt der Verkehrsbüro-Generaldirektor Harald Nograsek.

Es sei auch gelungen, die Mehrwertsteuererhöhung bei Nächtigungen von 10 auf 13 Prozent weiterzugeben und höhere Preise durchzusetzen. Dies sei möglich gewesen, weil in den vergangenen Jahren Qualitätsverbesserungen wie etwa Bio-Frühstück oder ein zentrales Reservierungssystem umgesetzt wurden. Auch wurden in den vergangenen drei Jahren 15 Millionen Euro in die Neuausstattung der Hotels investiert, was zu besseren Foren-Bewertungen führte.

Wien ist der Treiber

Der Löwenanteil des Verkehrsbüro-Hotelleriegeschäfts entfällt 2016 mit 97,6 Millionen Euro (+ 5,6 Prozent) auf die 16 Austria Trend Häuser in Wien. Besonders zu Weihnachten und Silvester lief das Geschäft dort gut. Zweifelsfrei hat man davon profitiert, dass vergangenes Jahr in der Hauptstadt keine neue Konkurrenz auf den Markt kam.

Russen kommen wieder

Auch bei den wichtigen Gästegruppen manifestierten sich 2016 positive Tendenzen in Wien: Bei den Nächtigungen von Österreichern gab es etwa im Advent (November und Dezember) in Wien eine Steigerung um 20,3 Prozent auf 56.539 Nächtigungen, die der Deutschen legten um 13,9 Prozent auf 41.776 zu. Besonders starke Zuwächse gab es auch bei den Italienern (+34,1 Prozent), bei den Briten – wenngleich von einem niedrigeren Niveau aus (+ 45,5 Prozent), US-Amerikanern (+ 75,8 Prozent), Franzosen (+ 56,3 Prozent) und Japanern (+ 217,8 Prozent). Sehr positiv bewertet der Verkehrsbüro-Vorstandschef das Plus von 30,8 Prozent bei den russischen Gästen im Advent und über Weihnachten: „Damit sind sie wieder auf dem Niveau von 2014 – und dieser Trend setzt sich jetzt fort“. Die Erwartungen für 2017 sind dementsprechend hoch.

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