27.10.2011
Scharfe Sache für die edle Küche
Alle zwei Jahre vergibt Steirerkren den Krenaward. Geehrt werden Spitzenköche, die zeigen, dass Kren nicht nur in der einfachen Küche, sondern auch in der Top-Gastronomie eine Rolle spielt
Kren ist aus der österreichischen Küche nicht wegzudenken. In der Regel wird Kren jedoch mit der bodenständigen Küche in Verbindung gebracht. Als Apfel- oder Semmelkren oder als würziger Krensenf ist er eine allseits beliebte Beilage zu gebratenem oder gekochtem Fleisch. Als Eigentümer der Firma Feldbacher Fruit Partners, die in Österreich frisch geriebenen Kren unter der Marke „Steirerkren" vertreibt, liegt es der Familie Hörrlein am Herzen, die Vorteile frisch geriebenen Krens auch in der Top-Gastronomie zu etablieren. Zu diesem Zweck wurde 2005 der Kren-Award ins Leben gerufen, der alle zwei Jahre an einen Spitzenkoch aus dem deutschsprachigen Raum verliehen wird.
Als erster Preisträger wurde 2005 Johann Lafer nominiert, 2007 war Alfons Schuhbeck an der Reihe. 2009 wurde der Steirer Hans Peter Fink ausgezeichnet. Der aktuelle Preisträger heißt Christian Jürgens und ist am bayerischen Tegernsee, nur wenige Kilometer nördlich von Tirol tätig. Dort steht das zur Althoff-Collection gehörende 5-Sterne Hotel zur Überfahrt, in dem Christian Jürgens auf 4-Hauben-Niveau kocht. Steirerkren – der in Deutschland den Beinamen Meerrettich trägt – spielt in Jürgens Küche zwar nicht die Hauptrolle, doch zur Würzung verwendet er gerne den frischen „Scharfmacher" aus der Steiermark.
–WS–
www.steirerkren.at





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