26.01.2012
Die Rechnung passt
Wien. Die Zahlen von Stastik Austria zeigen, dass das vergangene Jahr aus touristischer Sicht gut gelaufen ist. Sowohl die Ankünfte als auch die Nächtigungen sind gestiegen, wobei die Übernachtungen inländischer Gäste mit 35,3 Millionen einen neuen Höchstwert erreicht haben.
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Nach den Jubelmeldungen aus den Bundesländern bezüglich des Tourismusjahres 2011, liegen seit heute auch die offiziellen Gesamtzahlen von Statistik Austria vor. Nach den vorläufigen Ergebnissen lagen die Nächtigungen im Kalenderjahr 2011 mit insgesamt 125,98 Mio. um 0,8%über jenen des Vorjahres. Damit wurde nach 1991, 1992, 1993 und 2008das fünftbeste Ergebnis aller Zeiten registriert. Die Ankünfte stiegen sogar um 3,6 Prozent auf 34,6 Millionen, das ist absoluter Höchstwert.
Höchstwert inländischer Gäste
Besonders erfreulich für Tourismusminister Reinhold Mitterlehner ist dabei, dass auch die Nächtigungen der inländischen Gäste mit 35,3 Millionen einen neuen Höchstwert erreicht haben. Maßgeblich dazu beigetragen hat der boomende Städtetourismus, wie die Rekorde in Wien, Salzburg und Linz bestätigen. Auch Hans Schenner, Obmann der Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft der WKÖ zieht positiv Resümee: "Die Verluste des Krisenjahres 2009 haben wir aber noch nicht kompensiert. 2008 lagen die Nächtigungen der internationalen Gäste bei 92,84 Mio. Aber unterm Strich passt die Rechnung".
Rekord bei den Beschäftigten
Mit 90,69 Millionen Gäste aus dem Ausland liegt der Anteil der internationalen Gästenächtigungen bei 72 Prozent. Dadurch wird der Tourismus auch 2011 einen Überschuss für die Exportbilanz beisteuern. "Ich rechne damit, dass wir wieder über 6 Mrd. Euro Überschuss aus dem Reiseverkehr in die heimische Leistungsbilanz einzahlen können und damit das prognostizierte Minus in der Handelsbilanz ausgleichen werden", so Schenner. Auch beim Thema Arbeitsmarkt wird der Tourismus in der laufendenden Wintersaison wieder für ein Beschäftigungsplus sorgen. Im Dezember 2011 wurde im Hotel- und Gastgewerbe ein Rekordbeschäftigungsstand von 203.715 Beschäftigten (ohne geringfügig Beschäftigte und Lehrlinge) erreicht. Das sind um 5.184 Personen (oder 2,6%) mehr als im Dezember 2010.






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