Ein gastronomisches Wahrzeichen Wiens, das Schweizerhaus, befindet...
22.05.2003
Im Prater blühn wieder die Bäume

Mit Karl Kolarik kam die Stelze ins Spiel, die zurecht legendär und deren Rezept ein gut gehütetes Geheimnis geblieben ist.
Die unvergleichlich knusprigen Stelzen und die anderen Schmankerl sind für viele Gäste Lebensfreude pur – dagegen hat der moderne Schlankheitskult wenig Chancen. Die Rohscheiben a.k.a. Potato Chips wurden hier erfunden: Als es für´s Frittieren noch kein Thermostat gab, waren die dünnen Erdäpfelscheiben erst als Indikator gedacht. Bald aber kam man darauf, dass die auch gut schmecken. Genau wie der spiralige Radi - auch der „Radimat“ geht auf den Ideenreichtum von Herrn Kolarik senior zurück. Im Jahr 1924 wurde er auf der Suche nach einer eigenen Bezugsquelle für Bier in Budweis fündig. Dass Pane Kolarik gut tschechisch sprach, war sicher hilfreich beim Aufbau einer Geschäftsbeziehung, die von der Budweiser Brauerei so eingeschätzt wird: „Das Schweizerhaus war und ist unser Fenster zur Welt.“ Ein Synonym für Bierqualität ist es geworden, weil man um die Geheimnisse der Lagerung und des Ausschanks Bescheid weiß. 120 Mitarbeiter sorgen auf 3200 m2 dafür, daß keiner der Gäste lange warten muß – und immer das bekommt, was er erwartet. Die konstante Qualität bekannter Standards ist nämlich das Erfolgsrezept.
Conclusio
Ein Stern ehrenhalber ist angebracht. Das Ehepaar Dkfm. Hanni und Dkfm. Karl Kolarik führen die Institution im Geiste des Gründers und Veränderungen zwar gründlich, aber sehr behutsam durch. „Beim Kolarik war´s schon immer so …“
Prädikat: Unvergleichbar.
Schweizerhaus
Prater 116
1020 Wien
Tel.: 01/728 01 52
www.schweizerhaus.at .

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