Die ÖGZ-Coverstory
27.11.2003
Genuss im Westen
Die „Genuss am See“ hat ihr Publikum gefunden. Rund 4000 Menschen besuchten die Gourmet-Messe im Festspiel- und Kongresshaus.
„Die Veränderungen hin zu einer Messe, die den gesamten Bodenseeraum als Genießerregion darstellt, wurden sehr positiv aufgenommen“, freut sich Geschäftsführer Gerhard Stübe. Den sinnesfreudigen Besuchern wurde einiges geboten: Eine Schauküche, deren Stars nicht nur einige der besten Köche des Ländles, sondern auch die Bodensee-Miniköche waren, eine Ausstellung über Egli, Felchen und andere Bodenseebewohner, eine Flaniermeile mit regionalen Produzenten und Händlern und eine Gourmetrallye zu Spitzenrestaurants in und um Bregenz begeisterten Genießer.
Die Schülerinnen und Schüler der Landesberufsschule Lochau überzeugten durch ihr Können, das „Junge Gastgewerbe“ präsentierte moderne Gerichte wie Chicken Tempura mit Essigzwetschken oder Gänselebermousse zum Löffeln.
Zukunft am See
Mit dem Internationalen Bodenseecup wurde erstmals ein Wettbewerb im Rahmen der „Genuss am See“ durchgeführt. Mit „Royal Flash“ mixte Sabine Schwarz, Barmaid im Quellenhof Bad Ragaz, den Siegerdrink. Auszeichnungen wird es auch auf der „Genuss am See 2004“ geben, die wieder im Oktober stattfinden soll. Eine internationale Fachjury wird die verdienstvollsten, innovativsten Gastronomen, den Produzenten des Jahres und den Genießer des Jahres wählen. Ausgebaut werden soll die Messe auch als Plattform für kulinarisches Know-how. „Durch verstärkte Kooperationen mit Sponsoren wollen wir ein noch breiteres Spektrum an Vorträgen anbieten.“
Erweitert soll auch Zusammenarbeit mit den Nachbarländern werden: So waren heuer bereits einige Weinproduzenten aus dem St. Galler Rheintal unter den Ausstellern.
Im Westen viel Neues
„Der Bodensee isst besser“, meinte Gastro-Journalist Markus Hotz und lieferte die Daten zum guten Sager bei seiner Eröffnungsrede. Als Herausgeber der „Seezunge“, des einzigen Gourmetführers, der sich mit den Ländern rund um den See beschäftigt, macht er Geheimtipps auch Nicht-Ortskundigen zugänglich. Hotz´ Beweise für die kulinarische Qualität der Region: Der beste Pinot noir Deutschlands kommt aus Meersburg, die Käsespezialitäten aus Vorarlberg, dem Allgäu und dem Thurgau sind europaweit bekannt, die Dichte an Meisterbrennern und Spitzenköchen sei unvergleichlich hoch.
Besonders erfreut zeigten sich die Veranstalter und mit ihnen Bürgermeister Markus Linhart und Stadtrat Roland Frühstück über Echo und Einsatz bei den Spitzenköchen. „Am Samstag haben sich ganz spontan einige Kollegen, darunter Ernst und Heino Huber, zu Dieter Koschina in die Schauküche gestellt und drei Stunden groß aufgekocht.“ Da soll es noch einmal heißen, viele Köche verderben den Brei ...









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