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Am Wort: Den Schanigarten perfekt nutzen

13.07.2017

Gerade jetzt, in der heißen Zeit, zieht es unsere Gäste alle nach draußen in den Schanigarten. Ein gut besuchter Schanigarten ist aber kein Zufall. Dazu braucht es, aufbauend auf hoher Produkt- und Personalqualität, ein durchgängiges, dem Lokal entsprechendes Konzept und viel Hingabe bei dessen Umsetzung und Pflege.

Thomas Peschta in seinem Gastgarten in Wien-Hütteldorf

Übertreiben Sie dabei nicht in puncto Dekoration. Jedenfalls empfiehlt sich zur Steigerung von Impulskäufen, das hauseigene Angebot und Spezialitäten anhand von Tafeln auszuloben. Meine Erfahrung zeigt: Leute lesen, was auf Tafeln steht. Hingegen werden Getränke und Speisekarten nur bei akutem Bedarf herangezogen.

Natürlich ist der Schutz vor Regen und Sonne ein Thema. Akute Sonneneinstrahlung oder ein leichter Regen sollten die Gäste nicht gleich vertreiben. Großflächige, fixe Lösungen wie etwa Lauben, Markisen oder Segel helfen dabei. Von einem Sonnenschirm-Wald rate ich nicht nur aus optischen Gründen ab: Er braucht auch zu viel Platz – denn jeder Schirmständer reduziert wertvolle Stellfläche, ist eine Stolpergefahr und erschwert dem Service die Bedienung der Gäste.

Zu guter Letzt sollte man – bei allen Gedanken an Umsatzmaximierung – nicht vergessen, dass weniger manchmal mehr ist. Anstatt den Garten mit Tischen vollzustopfen, kann es durchaus sinnvoller sein, den Gästen etwas mehr Raum zu lassen. Auch ein Stehbereich für Raucher (am besten in der Nähe einer Bar) und einen (nicht straßennahen) Spielbereich für Kinder sollte man nach Möglichkeit anbieten – die Entspannung suchenden Gäste werden es Ihnen danken und Sie liebend gerne weiterempfehlen.

Thomas Peschta,

Gastwirt aus
Wien-Hütteldorf

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