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Auf die Herkunft kommt’s an

16.05.2019

Wie Regionalität gefördert werden soll.

Am Rande des größten Genussfestivals Österreichs im Wiener Stadtpark stellte Elisabeth Köstinger ihre Kulinarik-Strategie vor. Sie soll österreichische Lebensmittel international bekannter machen. Viele regionale Initiativen haben sich das Ziel gesetzt, unsere nachhaltige heimische Produktion zu fördern und zu stärken. Mit dem Netzwerk Kulinarik sollen alle kulinarischen Initiativen Österreichs unterstützt und in eine gemeinsame Richtung weiterentwickelt werden. Dafür stehen rund 15 Mio. Euro in den nächsten Jahren zur Verfügung. Köstinger möchte Österreich als „DIE Kulinarik-Destination Europas“ positionieren. „Die Basis wollen wir mit einem erstmals durchgängigen und freiwilligen Qualitäts- und Herkunftssicherungssystem und mit einer gemeinsamen Vermarktungs- und Vertriebsstrategie für unsere rund 46.000 Direktvermarkter, 6.000 Manufakturen und 60.000 Gastronomiebetriebe schaffen.“

Salzburger Herkunftssiegel

Im Salzburger Land ist man schon einen Schritt weiter. „Wir wollen die Dinge selbst in die Hand nehmen“, sagte bei der Vorstellung Leo Bauernberger, Chef der SalzburgerLand Tourismus Gesellschaft. Eine rekordverdächtige Quote von 60 % Bio in der Landwirtschaft stelle eine Riesenchance für den Tourismus dar. Deshalb hat man gemeinsam mit AMA, Kammer und der Landesregierung das Herkunftssiegel „SalzburgerLand“ ins Leben gerufen. Damit könne man sich profilieren. Man muss es nur kommunizieren. Dazu dient das neue Siegel, das an Bauern, Direktvermarkter und Tourismusbetriebe vergeben wird. 

Autor/in:
Thomas Askan Vierich
Original erschienen am 16.05.2019: CSR.
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