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EU-Rindermarkt: Notierungen überwiegend stabilisiert

05.06.2018

Nach den frühsommerlichen Preisschwächen haben sich die Notierungen für Schlachtrinder jetzt EU-weit überwiegend stabilisiert.

In Deutschland wird von einem kleinen Angebot sowohl bei weiblichen als auch bei männlichen Schlachtrindern berichtet. Die Rindfleischnachfrage wird ebenfalls als verhalten beurteilt, die Preise für Jungstiere sind stabil. Bei den weiblichen Tieren sind die Erlöse aufgrund des sehr kleinen Angebotes unverändert oder steigen leicht an.
In Österreich befindet sich das Angebot bei Jungstieren auf dem Niveau der Vorwoche und trifft auf eine für diese Jahreszeit stabile Nachfrage, berichtet die Rinderbörse. Bei Edelteilen (Steakartikel) spricht die Branche von einer saisonüblichen Marktbelebung. Die Preise weisen eine stabile Tendenz auf. Bei Kalbinnen sind Menge und Bedarf gleichbleibend, die Notierungen bleiben unverändert. Bei Schlachtkühen trifft ein verhaltenes Angebot auf eine für diese Jahreszeit normale Nachfrage, die Preise sind stabil. Bei Schlachtkälbern liegt die verfügbare Menge nach wie vor über der Nachfrage. Die Preise tendieren daher leicht nach unten. Die Österreichische Rinderbörse erwartet diese Woche bei der Vermarktung von Jungstieren der Handelsklasse R2/3 einen stabilen Basispreis von 3,43 Euro und für Kalbinnen weiterhin 3,13 Euro. Die Preise für Schlachtkühe bleiben mit 2,59 Euro ebenfalls unverändert, während die Notierung für Schlachtkälber auf 5,25 Euro sinkt. Bei den angegebenen Basispreisen handelt es sich um Bauernauszahlungspreise ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen.

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