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EU-Rindermarkt: stabil

29.08.2018

Der Schlachtrindermarkt in der EU ist nach wie vor davon geprägt, dass sich aufgrund der Trockenheit in einigen Regionen die Angebots- und Nachfragesituation sehr unterschiedlich entwickelt.

In Deutschland stabilisiert sich das Angebot sowohl bei Schlachtkühen als auch bei männlichen Rindern. Aufgrund von Erntearbeiten stehen männliche Tiere nur in begrenzter Stückzahl zur Verfügung, die Preise tendieren fester. Auch bei Schlachtkühen geht das Angebot deutlich zurück. Hier können sich die Preise ebenfalls befestigen.
In Österreich herrscht bei Jungstieren ein weitestgehend ausgeglichener Markt, die Preise sind stabil, berichtet die Rinderbörse. Das Aufkommen an Schlachtkühen befindet sich regional weiterhin auf einem sehr hohen Niveau, die Notierungen sind unverändert. Auch bei den Schlachtkalbinnen ist ein stabil gutes Angebot gegeben, die Preise bleiben hier ebenfalls auf dem Vorwochenniveau. Bei Schlachtkälbern halten sich Angebot und Nachfrage diese Woche die Waage, die Erlöse sind stabil. Die Österreichische Rinderbörse erwartet diese Woche bei der Vermarktung von Jungstieren der Handelsklasse R2/3 einen stabilen Basispreis von 3,46 Euro und für Kalbinnen weiterhin 3,07 Euro. Die Notierung für Schlachtkühe liegt unverändert bei 2,33 Euro. Auch die Preise für Schlachtkälber bleiben mit 5,45 Euro stabil. Bei den angegebenen Basispreisen handelt es sich um Bauernauszahlungspreise ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen.

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