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EU-Rindermarkt: Stabile Marktsituation bei Jungstieren

12.09.2017

Am europäischen Schlachtrindermarkt herrscht bei Jungstieren eine stabile Marktsituation vor - regional sind jedoch Preisschwächen nicht ausgeschlossen.

Uneinheitlich zeigt sich dagegen der Markt bei weiblichen Schlachtrindern, denn bei einem regional steigenden Angebot kann es vor allem bei schwächeren Qualitäten zu Preisrückgängen kommen.

In Österreich ist der Markt bei Jungstieren, Ochsen und Kalbinnen ausgeglichen. Bei Schlachtkühen ist das Angebot bei Verarbeitungsware leicht steigend, während gut ausgemästete Schlachtkühe angebotsseitig knapp sind. Die Notierungspreise für Jungstiere, Ochsen, Kalbinnen und Kühe sind unverändert. Biokuhzuschläge sind leicht rückläufig. Bei Schlachtkälbern übersteigt die Nachfrage weiterhin das Angebot, die Preise sind stabil.

Die Österreichische Rinderbörse rechnet diese Woche bei der Vermarktung von Jungstieren der Handelsklasse R2/3 mit einem stabilen Basispreis von 3,62 Euro netto/kg Schlachtgewicht und bei Kalbinnen mit unveränderten 3,27 Euro. Für Kühe beträgt der Preis wiederum 2,66 Euro und für Schlachtkälber werden erneut 6,05 Euro erlöst. Bei den angegebenen Basispreisen handelt es sich um Bauernauszahlungspreise ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen.

Autor/in:
Redaktion.Fleischerzeitung
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