Direkt zum Inhalt

Gilt auch für die Kleinsten

06.02.2018

Im Mai 2018 tritt die neue Datenschutzgrundverordnung der EU in Kraft. Von der neuen Regelung sind nicht nur Großkonzerne, sondern alle Unternehmen bis hin zum Ein-Personen-Betrieb betroffen.

Die Datenschutzgrundverordnung soll dafür sorgen, dass personenbezogene Daten in Zukunft nur noch dann in einem Unternehmen gespeichert und verarbeitet werden dürfen, wenn die betroffene Person auch gezielt ihr Einverständnis dazu gegeben hat. Und auch wenn dies der Fall ist, hat das Unternehmen alle nur erdenkbaren Maßnahmen zu treffen, um zu verhindern, dass die gespeicherten Informationen nach außen gelangen.

Ein Datenmissbrauch oder ein Datendiebstahl kann leider nie zu 100% ausgeschlossen werden, dies muss dann aber innerhalb von 72 Stunden der Aufsichtsbehörde gemeldet werden, die dann überprüft, ob wirklich alle zumutbaren Vorkehrungen zum Schutz der Daten umgesetzt wurden. Eine Verletzung der Meldepflicht kann drastische Strafen nach sich ziehen.

Besonders sensibel sind unter anderem Informationen, aus denen die ethnische Herkunft, politische Einstellung, religiöse oder weltanschauliche Überzeugungen, oder auch die sexuelle Orientierung einer Person abgeleitet werden können. Da die Datenschutzgrundverordnung in allen EU-Staaten gilt, fällt auch die in einigen Ländern als kritische Information eingestufte Zugehörigkeit zu einer Gewerkschaft in diese Kategorie.

Nun gilt es für jedes Unternehmen, bis zum Stichtag am 25. Mai 2018 seine kompletten Datenbestände zu überprüfen, die entsprechenden Genehmigungen zur Datenspeicherung bei Kunden, Geschäftspartnern und Mitarbeitern einzuholen, und vor allem die optimalen Schutzvorkehrungen zu installieren. Großbetriebe haben dafür einen eigenen Datenschutz-koordinator, mittlere und kleine Betriebe stehen damit jedoch vor einer ohne entsprechendes Know How kaum zu bewältigenden Herausforderung. Die Wirtschaftskammer Österreich bietet dazu ein umfangreiches Informationsservice – Infomaterial, Webinare und Roadshow – an.

Werbung

Weiterführende Themen

Frutarom produziert u.a. Lösungen für die Fleisch- und Wurstindustrie.
Thema
23.05.2018

Nachdem israelische Aromenhersteller Frutarom in den letzten Jahren die Unternehmen Wiberg, Gewürzmühle Nesse und Gewürzmüller übernommen hat, wird er nun selbst von IFF übernommen.

Andreas, Ingrid, Norbert und Nadja Bischof (v.l.) bei der Eröffnungsfeier.
Thema
23.05.2018

Seit 20 Jahren besteht die Vorarlberger Bischof Handels-Gmbh, die neben dem Geschäftsbereich „cigar culture“ für Warenautomaten aller Art bekannt ist. Kürzlich wurde der neue Standort in der ...

Schwein
23.05.2018

In der vollen Arbeitswoche vor Pfingsten liefen EU-weit die Schlacht- und Zerlegebänder auf Volllast.

Rind
23.05.2018

Am europäischen Schlachtrindermarkt herrscht bei Jungstieren weiterhin ein gewisser Druck, die Preise sind leicht rückläufig.

Unser Bild zeigt (v.l.) LIM Otto Filippi, Landesveterinär Dr. Josef Schöchl, Andreas Höllbacher, Bundesinnungsmeister KommR Willibald Mandl, Julian Hochleitner, Geschäftsführer Fleischerverband eGen Mag. Wolfgang Hartl, Andreas Steinberger, Direktor Gerhard Huber (LBS2).
Thema
08.05.2018

Ende April 2018 hat die Salzburger Landesinnung der Lebensmittelgewerbe gemeinsam mit der Landesberufsschule 2 den Landeslehrlingswettbewerb veranstaltet.

Werbung