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Der Schlüssel geht an Barbara Zinkl

01.10.2018

Generationenwechsel in der 1. Bayerischen Fleischerschule Landshut: Der erfolgreiche Geschäftsführer Georg Zinkl übergab den blauen Schulschlüssel an seine Tochter Barbara Zinkl.

Und nun möchte ich mich zum Abschluss für die 25  erfolgreichen Jahre bedanken,“ schloss Georg Zinkl seine launige Ansprache beim Festakt zum 90. Jubiläum der 1. Bayerischen Fleischerschule in Landshut. Und setzte mit vielleicht sogar ein wenig Wehmut in der Stimme nach: „Mit 70 Jahren ist es wirklich genug, und daher übergebe ich diese Schule mit diesem symbolischen blauen Schulschlüssel an das künftige Gesellschafter-Trio Barbara Zinkl, Katrin Barth und Michael Huber!“
Vor 150 Festgästen gab Georg Zinkl (70), seit 1993 erfolgreicher Gesellschafter und Geschäftsführer, seinen Rückzug aus dem Tagesgeschäft und der GmbH bekannt. Er übergab die Verantwortung an seine Tochter ­Barbara Zinkl. Die 37-Jährige, seit 2009 Schulleiterin und seit 2014 auch Geschäftsführerin, wird Geschäftsführende Gesellschafterin und hält künftig ein Drittel der GmbH-Anteile. Die anderen Anteilseigner sind ihre Schwester Katrin Barth (41), die als Steuerberaterin bereits seit längerer Zeit in die Geschäfte der Schule eingebunden ist, sowie Michael ­Huber (35), Sohn des ehemaligen Hauptgesellschafters und 2016 verstorbenen Dr. Herbert Huber. Er ist als Rechtsanwalt in München und als juristischer Dozent an der 1. BFS tätig.

„Ich bin eine mutige Frau“

Freudig strahlend nahm Barbara den Schlüssel von ihrem Vater an. Auf die Frage des Moderators des Galaabends, wie sie sich jetzt mit dieser großen Verantwortung fühle, antwortete die sympathische Landshuterin: „Mir geht es sehr gut, ich bin eine mutige Frau und kann wirklich guten Gewissens die Schulleitung annehmen.“
„90 Jahre Substanz statt Show“, so solle es weitergehen, plauderte ­Barbara Zinkl gleich über ihre Visionen. Im „Campus der Fleischbranche“ werde man die Aufgaben engagiert anpacken, mit „Hand.Herz.Verstand“, so der neue Slogan der Schule. Den jungen Metzgern müsse man heute nämlich weit mehr bieten als nur ein Kursprogramm, und selbstverständlich solle die private Schule auch weiterhin Tradition und Moderne ebenso verbinden wie Handwerk und akademische Ausbildung.

Österreich genießen

Auch Georg Zinkl sieht diese Verjüngung als Startsignal, um mit neuen Ideen und Angeboten erfolgreich in die Zukunft zu gehen. Aber natürlich wird er weiterhin die Schule und seine Tochter unterstützen. Nicht nur als Ratgeber im Hintergrund, sondern der leidenschaftliche Reisefan soll auch für die 1. BFS in aller Welt werben: „Das mache ich sehr gerne, gleich meine nächste Reise geht nach Brasilien.“ Den Rest seiner Zeit wird Georg mit seiner Frau Christl im österreichischen Gosau genießen. „Ich liebe Österreich und fühle mich in Gosau unglaublich wohl“, schwärmte er der ÖFZ bei der anschließenden Party noch vor.

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