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Der 20-jährige Tann-Mitarbeiter Thomas Lengheimer aus St. Marein bei Graz holte sich beim IWF in Paris den Vize-Europameister-Titel in der Einzelwertung und zusammen mit seiner 21-jährigen Tann-Kollegin Barbara Ofenluger aus Kapfenberg einen zweiten Vize-Europameister-Titel in der Teamwertung.

Zwei Vize-Europameister-Titel für Österreich

16.03.2018

Thomas Lengheimer hat beim internationalen Wettbewerb der Fleischerjugend in Paris in der Einzelwertung und mit Barbara Ofenluger auch in der Teamwertung den zweiten Platz belegt.

Kandidaten aus fünf Nationen (Deutschland, Niederlande, Schweiz, Frankreich und Österreich) lieferten sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen. In sechs verschiedenen Disziplinen demonstrierten die zehn Nachwuchstalente ihr handwerkliches Können und ihre kunstfertige Kreativität.

Die für die Schweiz antretenden Kandidaten Markus Wüthrich und Severin Schwander meisterten den Wettkampf mit Bravour. Eindrücklicher hätte die Leistungsdemonstration des Schweizer Teams nämlich nicht ausfallen können. Die beiden jungen Berner verteidigten nicht nur zum vierten Mal in Folge den Europameistertitel in der Teamwertung. Wüthrich setzte sich in der Einzelwertung an die Spitze des Klassements und wurde Europameister, während sich sein Teamkollege Schwander die Bronzemedaille erkämpfte. Nach dem dreimaligen Gewinn der Team-Europameisterschaft in Folge durch ausschließlich aus Frauen zusammengesetzten Teams war die Freude der Schweizer Männer natürlich groß.

Der 20-jährige Tann-Mitarbeiter Thomas Lengheimer aus St. Marein bei Graz holte sich den Vize-Europameister-Titel in der Einzelwertung und zusammen mit seiner 21-jährigen Tann-Kollegin Barbara Ofenluger aus Kapfenberg (der einzigen Frau im Teilnehmerfeld) einen zweiten Vize-Europameister-Titel in der Teamwertung. Ein großer Erfolg nicht nur für die beiden Nachwuchstalente, sondern auch für die Lehrlingsausbildung bei Spar bzw. Tann, die erstklassige Fachkräfte hervorbringt.

Jean-Marie Oswald, Präsident des Internationalen Metzgermeister-Verbandes (IMV), hat einen neuen „Fair Play“-Preis für den Wettbewerb im nächsten Jahr in Frankfurt angekündigt, nachdem das französische Team (3. Platz in der Teamwertung) in einer beispiellos großzügigen Geste ihr Fleisch bei einer Disziplin mit dem der Schweizer getauscht hatte.

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