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10-Jahres-Feier der NÖ-Wirtshauskultur im Magna Racino

30.11.2004

Seit nunmehr zehn Jahren sind bodenständige, ehrliche Gastlichkeit, regionale Spezialitäten, Besonderheiten aus Küche und Keller sowie ein optimales Preis-/Leistungsverhältnis die Kennzeichen der Mitgliedsbetriebe der Niederösterreichischen Wirtshauskultur.

Initiator der Wirtshauskultur Landesrat Ernest Gabmann ist stolz über die Entwicklung: „Die Niederösterreichische Wirtshauskultur bürgt für eine hohe Qualität seiner Mitgliedsbetriebe und hat seit der Gründung die Etablierung eines einheitlichen niederösterreich-weiten Standards ermöglicht. Außerdem hat sie maßgeblich dazu beigetragen, Niederösterreich als lohnende Destination für Feinschmecker und Liebhaber bodenständiger Genüsse zu etablieren.“ „ Auch ich bin stolz auf die letzen zehn Jahre der Wirtshauskultur in denen wir nicht nur so gelungene Veranstaltungen wie die Wahl zum ‚Top-Wirt’ oder die Wirtshauszeitung etabliert haben. Auch sind wir auf den hohen Qualitätsstandard unserer 264 Mitglieder stolz. Um diesen zu halten müssen auch strenge Kriterien rund um die Themen Ambiente, Service und Küche erfüllt werden,“ so Landestourismusmanager Klaus Merkl. „Und ob die Richtlinien auch umgesetzt wurden, wird selbstverständlich gestestet,“ so Merkl weiter. Erkennbar sind die Mitglieder durch das grün-ovale Wirtshauskultur-Hinweisschild.

Neues gibt es aus der Wirtshauskultur auch zu berichten: Herbert Bonka bisheriger Obmann wurde gestern zum Ehrenobmann auf Lebenszeiten ernannt. Der Wirt aus dem Wienerwald prägt die Niederösterreichische Gastronomie-Szene wie kein Zweiter. Zur Nachfolgerin von Herbert Bonka wurde die Wachauer Köchin Ulli Amon-Jell gewählt.

Um alle Mitglieder gebührend zu würdigen, findet einmal jährlich die Wahl zum „Top-Wirt“ statt. Seit 1998 lassen sich Mitgliedsbetriebe der Vereinigung Niederösterreichische Wirtshauskultur von unabhängigen Profis testen: Denn wer in den Kreis der „Top-Wirte“ aufgenommen – oder gar „Top-Wirt“ des Jahres – werden möchte, muss ein freiwilliges strenges Verfahren durchlaufen. „Für die Jury ist es immer wieder eine große Herausforderung, aus dem Kreis der ‚Top-Wirte’ den ‚Best of Top’ zu küren, da die Anzahl möglicher Kandidaten erfreulich groß ist. Das Schöne an der ‚Top-Wirte’-Auszeichnung ist, dass zum einen jahrelange hochwertige Leistungen bestätigt werden, und man zum anderen immer wieder neue Geheimtipps entdeckt,“ erklärt Robert Gutkais das Besondere an der Wahl.

Wer sich zum ersten Mal an der Wahl zum „Top-Wirt“ beteiligt und die Juroren gleich auf Anhieb überzeugt, ist Kandidat für die Auszeichnung „Neueinsteiger des Jahres“. Mit der Auszeichnung „Aufsteiger des Jahres“ werden die Leistungen eines Wirthauses, das sich gegenüber dem Vorjahr deutlich gesteigert hat honoriert. Derzeit tragen mehr als 53 Wirtshäuser die Bezeichnung „Top-Wirt“. Auf die Auszeichnung „Top-Wirt“ weist zusätzlich ein roter Aufkleber hin.

Mit der im Jahre 1997 gegründeten Wirtshauszeitung setzte die Wirtshauskultur einen weiteren Meilenstein in der Entwicklung: Diese viermal jährlich erscheinende Zeitung informiert über die neuesten Aktivitäten der Wirtshauskultur, über regionale Spezialitäten und Aktionen, gibt Tipps und Tricks zum Nachkochen von Schmankerln und informiert über die neuesten Trends in der Wirtshausküche. Besonderes Zuckerl der Zeitung ist die Wirtshauskultur-Straßenkarte: Damit findet man alle Mitgliedsbetriebe auf einen Blick. Neben dem Verzeichnis aller Adressen und Telefonnummern gibt es auch zusätzliche Informationen wie Gebietsvinotheken oder spezielle Top-Ausflugsziele. Die Zeitung verzeichnet bereits über 33.000 Einzelabonnenten.

Um die enge Zusammenarbeit der Wirtinnen und Wirte der Niederösterreichischen Wirtshauskultur und der heimischen Landwirtschaft zu fördern, finden regelmäßig regionale Startaktionen und Spezialitäten-Wochen statt. Die Mitgliedsbetriebe verstehen sich besonders gut darauf, feine Gerichte aus saisonalen und vor allem regionalen Köstlichkeiten zu zaubern: Darunter findet man die traditionell-klassischen Spezialitäten wie: Mohn, Erdäpfel und Karpfen im Waldviertel; Most im Mostviertel; Wein und Kürbis im Weinviertel; Marille und ebenfalls Wein in der Wachau; Kraut und Kürbis sowie die neu entdeckte Heumrübe im Wienerwald; Nuss, Zwetschke, Hase und Quitte im March-Donauland sowie Pfandlgerichte in Niederösterreich Süd-alpin.

Informationen zur Niederösterreichischen Wirtshauskultur unter: www.wirtshauskultur.at

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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