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1.000-mal zertifiziert

30.09.2010

„Wie Elisabeth Gürtler setzen immer mehr Gastronomen auf das AMA-Gastrozertifikat. Unser Ziel sind 3.000 Gastronomiebetriebe im AMA-Gastrosystem“, gibt sich Mag. Sabine Flöcklmüller“, im AMA-Marketing ebenso wie im Kuratorium Kulinarisches Erbe mit diesem Qualitätskonzept für Wirte befasst, visionär.

Elisabeth Gürtler hat sich als 1000. Unternehmerin der AMA-Gastrozertifizierung unterzogen. Dr. Stephan Mikinovic, Mag. Sabine Flöcklmüller und Mag. Brigitte Mondla vom AMA-marketing gratulieren ebenso wie Johann Schenner, Obmann der Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft

Ein Etappenziel ist nach nunmehr zweieinhalb Jahren erreicht: Mit dem Hotel Sacher setzt der mittlerweile 1.000 Betrieb auf das AMA-Gastrozertifikat.  Die Grundidee dahinter ist einfach: Die zertifizierten  Betriebe verpflichten sich, in fünf Kategorien die Herkunft der Rohstoffe auszuweisen und sich entsprechenden Kontrollen zu unterziehen. Das haben Gastronomiebetriebe aller Betriebstypen in ganz Österreich aufgegriffen.

„Zweieinhalb Jahre nach dem Start des AMA-Gastrosystems können wir mit dem traditionsreichen Hotel Sacher unseren 1.000ten Lizenznehmer begrüßen. Das darf uns wohl zu Recht stolz machen und beweist, dass sowohl die Gäste als auch die Gastronomen in der klaren Herkunftsauszeichnung der Rohstoffe eine Chance erkannt haben“, betont Dr. Stephan Mikinovic, Geschäftsführer der AMA Marketing.

Europaweit einzigartig
Bislang habe es weder auf nationaler noch auf EU-Ebene eine Regelung zur Kennzeichnung und Dokumentation näherer Angaben bei zubereiteten landwirtschaftlichen Produkten in der Gastronomie und Hotellerie gegeben. „Doch den KonsumentInnen wird es immer wichtiger, zu erfahren, woher die Lebensmittel kommen, die sie verzehren. Das haben unsere Gastronomen eben erkannt und nutzen den Schulterschluss mit der Landwirtschaft und die Köstlichkeiten, die unser Land bietet, zum Vorteile aller. Die jährlichen Kontrollen schaffen zusätzlich Vertrauen bei den Gästen“, so Mikinovic. Hans Schenner, Obmann der Bundessparte Tourismus teilt diese Einschätzung. „Das AMA-Gastrosiegel ist für mich das entscheidende Herkunfts- und Qualitätssiegel im Gastrobereich. Natürlich ist es für die Wirte mit einem gewissen Kontrollaufwand verbunden. Auf der anderen Seite lasse ich mich allerdings gerne kontrollieren, wenn unterm Strich eine Qualitätsgarantie im Raum steht, die ich auch dem Gast gegenüber kommunizieren kann“, erläutert der oberste Tourismusvertreter.

Der Marketingaspekt ist für Sacherchefin Elisabeth Gürtler die eine Überlegung, nach der die Teilnahme am AMA-Gastrosystem für ihr Nobelhotel Sinn macht. Auf der anderen Seite ist es freilich das Thema der Qualität. „Im Sacher verbinden wir eine traditionelle österreichische Küche, die übrigens stark von unseren steirischen Chefköchen geprägt ist, mit den Vorstellungen unserer Gäste aus aller Welt. Für uns heißt es daher, dass nationale und internationale Gerichte gemeinsam unsere Speisekarte prägen. Und eine Qualitätssicherung wie sie das AMA-Gastrosystem bietet, kann dabei unseren Qualitätsvorstellungen nur recht sein“, ist Gürtler überzeugt.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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