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18 heimische Pils-Biere im Experten-Test

27.11.2003

Die ÖGZ lud alle heimischen Brauereien zum großen Biertest ein, bei dem es allerdings keinen Sieger gab.

Ein Pils zeichnet sich im Normalfall durch sein intensives Hopfenaroma aus. Es ist hellfarbig, erfrischend, weniger malzig und liegt in der Stammwürze bei mindestens 11°.
Das klassische Pils hat zwar in Österreich nicht ganz die Bedeutung, die es etwa bei unseren deutschen Nachbarn hat, trotzdem hat ein gepflegtes Pils speziell in der Gastronomie einen hohen Stellenwert – auch wenn das „7-Minuten-Pils“ besser ein „3-Minuten-Pils“ sein sollte. Im Vorjahr hatten die Pils-Biere in Österreich einen Marktanteil von 5,3 Prozent am Gesamt-Biermarkt von 8.588.000 hl und lagen damit hinter Märzen-, Voll- und Spezialbier auf Rang 4. Grund genug jedenfalls für die ÖGZ, sich diesem Thema in einer groß angelegten Verkostung zu widmen.
Blindverkostung
Konkret luden wir alle österreichischen Brauereien ein, ein in der Flasche abgefülltes Pils zur Verkostung, die auf neutralem Boden, in den Räumen des Österreichischen Brauereiverbandes, stattfand, bereitzustellen. Überdies konnte auch jede teilnehmende Brauerei einen Experten als Jury-Mitglied nominieren. Zum großen Test standen schließlich 18 verschiedene heimische Pils-Biere bereit, um von sieben Braumeistern und zwei Bier-Marketing-Experten in einer Blind-Verkostung unter die Lupe genommen zu werden. Sinn der veranstaltung war allerdings nicht, einen „Sieger“ zu küren, sondern die unterschiedlichen Geschmacksvarianten der einzelnen Biere herauszuarbeiten. Die Kriterien dieses Tests wurden dabe von Dr. Helmuth Schwarz, dem Direktor des Österreichischen Getränke-Institutes, der auch gleichzeitig Schiedsrichter der Verkostung war, erstellt.

Die detaillierten Ergebnisse des Tests zum Download als pdf.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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