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20 Jahre kulturelles Engagement

17.03.2010

Kärnten Tourismus Award 2010. Gestern wurde in der Klagenfurter Messehalle 5 zum fünften Mal der „Kärnten Tourismus Award" und fünf Kategoriepreise von Landeshauptmann Gerhard Dörfler und Kulturreferent LR Harald Dobernig zusammen mit der Kleinen Zeitung Kärnten verliehen. Der Tourismus Award ging 2010 an die Künstlerstadt Gmünd.

LH Gerhard Dörfler und LR Harald Dobernig mit der Abordnung der Künstlerstadt Gmünd

Unter insgesamt  60 Einreichungen ging die Künstlerstadt Gmünd als klarer Sieger hervor. Weiters von der 15köpfigen Jury ausgezeichnet wurden das Art-lodge-Hotel aus Treffen (Beherbergungsbetriebe), das Kulturwirtshaus Bachler aus Althofen (Gastronomie), der Carinthische Sommer (Festivals und Veranstaltungen), die Kultur- und Tourismusregion Lesachtal (Orte und Regionen) und der Gurker Dom (Institutionen und Vereine).


Jahrelange konsequente Imagepflege

Der Gmünder Delegation, mit Bürgermeister Josef Jury an der Spitze, wurde der Tourismus Award für 20 Jahre kulturelles Engagement, für die konsequente Pflege des Images in der Künstlerstadt und den wachsenden Kulturtourismus verliehen. "Die erfolgreiche Entwicklung der Stadt hat viele Väter und eine ganze Region lebt davon", freute sich das Stadtoberhaupt. Dafür erhielt er einen 3.000 Euro Scheck, eine Trophäe und Urkunde. Die übrigen Sieger erhielten jeweils 1.000 Euro und eine Urkunde. "Tourismus und Kultur ist eine gute Symbiose, sie können ohne einander nicht", betonte Landeshauptmann Dörfler. Der Award sei zudem ein Wettbewerb der Ideen und habe Vorbildwirkung. Der Landeshauptmann dankte allen Kooperationspartnern und der Jury für die Auswahl der Sieger. "Die Kultur in Kärnten ist längst kein Schlechtwetterprogramm mehr, sondern mittlerweile buchungsentscheidend", stellte Kulturreferent Harald Dobernig fest. Die vielen Kulturinitiativen, der HeimatHerbst und die Kulturfestivals seien unverrückbare Merkmale der Kärntner Kultur.


Vom Abbruchhaus zum Kulturdenkmal

Viel Lob gab es auch für die fünf Kategoriesieger. Das Art-lodge-Hotel sei ein lebendes Kunstwerk, ohne jedoch den lokalen Bezug zu verlieren, lautet die Entscheidung der Jury. "Der Bachler ist ein Kulturwirtshaus, das Spitze ist und jeder kennt", vernahm man vom Landeshauptmann. Er erinnerte auch daran, dass das Haus eigentlich abgerissen werden sollte. "Jetzt weiß man, welchen Wert dieses Haus hat", so Dörfler. Dem Carinthischen Sommer und seinen Verantwortlichen wurde bescheinigt, dass das Festival eine unverwechselbare Marke für Kärnten sei und weit über die Grenzen des Landes für touristische Nachhaltigkeit sorge. Die Kultur- und Tourismusregion Lesachtal mit Obmann Hans Windbichler wurde für ihre Tourismusphilosophie und die Erhaltung der vielfältigen Kultur ausgezeichnet. "Das Tal hat noch Charaktermenschen, welche die Kultur hochhalten", stellte der Landeshauptmann fest. Groß war auch die Freude bei Stiftspfarrer Gerhard Kalidz und seiner Mitarbeiterin Julia Pörnbacher über die Auszeichnung für den Gurker Dom. Das sakrale Bauwerk sei Anziehungspunkt tausender Besucher, Pilger und kulturinteressierter Touristen sowie ein Highlight der Transromanica Österreichs. Zudem werde versucht, mit neuen, unkonventionellen Führungsprogrammen, junge Gäste mit außergewöhnlichen Ansprüchen anzuziehen, lautete hier die Jury-Begründung.

 

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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