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2005 lockte Montenegros wilde Schönheit 58 Prozent mehr Österreicher an

13.01.2006

Weit über 100 Besucher kamen zur Presse-Präsentation Montenegros - mit Tourismusminister Predrag Nenezic und Dr. Arthur Oberascher, Geschäftsführer der Österreich Werbung - auf der FERIEN 2006 in Wien, um sich von der vielseitigen Urlaubsdestination am Mittelmeer ein Bild zu machen.

Ein geheimnisvolles Mittelmeerland wartet darauf, entdeckt zu werden. Mit seiner über 70 km langen Küste mit einzigartigen Sand-, Kies- oder Steinstränden entlang der Adria gehört Montenegro zu den schönsten Sommerdestinationen Europas. Das Land der Schwarzen Berge bietet auch im Winter Möglichkeiten zum Ski- und Snowboardfahren.

Prinzipiell ist Montenegro vom Mittelmeerklima günstig beeinflusst und daher das ganze Jahr ein ideales Ferienziel. Neben den 117 Stränden gibt es vier Nationalparks, kleine Paradiese für Wanderfreunde und Naturliebhaber mit einer atemberaubenden Landschaft und Tierwelt. So findet man etwa im Vogelschutzgebiet Skutari-See die letzten frei lebenden Pelikane auf europäischem Boden.

Oder man erkundet die unzähligen, historisch und kulturell bedeutenden Orte, wie z. B. die Residenzstadt Cetinje, in der man die Hand des Heiligen Johannes des Täufers und die Wunder wirkende Ikone von Philermos, eine der wichtigsten Heiligtümer des Christentums, besichtigen kann.

Für viele unbekannt ist auch die montenegrinische Küche, eine köstliche Mischung aus den Gaben des Mittelmeeres und den Schätzen der nördlichen Berge.

Interessante Events im Jahr 2006
Das ganze Jahr über locken unterschiedlichste Veranstaltungen wie der Sommerkarneval in der Stadt Kotor, deren altes Zentrum zum Weltkulturerbe zählt, die geheimnisvolle Schiffsprozession „Faschinada“, bei der die Fischer mit ihren Booten von Perast zur Insel „Maria vom Felsen“ fahren und zahlreiche Festivals (z.B. die im Juli in Plav stattfindenden „Tage der Heidelbeeren“ mit Theater, Konzerten, Ausstellungen, Bergtouren und Turnieren) Gäste von nah und fern.

Der „Tourismus Masterplan“ Montenegros
Der im November 2001 von der Regierung beschlossene „Tourismus Masterplan“ zeigt erste Früchte: Ziel der Maßnahmen ist der behutsame Ausbau zu einer hochwertigen Tourismusdestination, die sich ihren aus den unterschiedlichsten Kulturkreisen zusammengesetzten Charakter bewahrt.
Der „Tourismus Masterplan“, an dessen Ausarbeitung u.a. die Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft (DEG) maßgeblichen Anteil hat, orientiert sich an den natürlichen, landschaftlichen und kulturhistorischen Besonderheiten Montenegros.

Deutlicher Aufschwung des Tourismus
Obwohl alle politischen Parteien und ethnischen Gruppen Montenegros während der Balkankrisen unbeirrbar am Friedenskurs festhielten, war das kleine Land an der Adria als Teilrepublik Jugoslawiens für mehr als zehn Jahre von der Außenwelt völlig isoliert. Waren in den Jahren 1987 bis 1989 noch ca. 10.500 Österreicher (mit ca. 72.000 Übernachtungen) pro Jahr zu Besuch in Montenegro, kamen 1993 nur mehr 100 (mit 300 Übernachtungen). Erste Anzeichen eines Aufschwungs gibt es seit fünf Jahren: Sowohl im Jahr 2000 als auch
2001 besuchten jeweils knapp über 900 österreichische Urlauber Montenegro mit jeweils rund 4.100 Übernachtungen. Im Jahr 2005 (von Januar bis November) besuchten 3.042 österreichische Urlauber mit rund 12.214 Übernachtungen Montenegro. Der Tourismus bildet mit 15 Prozent des BIP den wichtigsten Wirtschaftsfaktor des Landes. Auch für Investoren ist Montenegro ein interessantes Gebiet, da durch den Masterplan alle dafür wichtigen Maßnahmen eingeleitet wurden.

Hohe Investitionen in neue Hotels und Ferienanlagen
Ein großes Anliegen der letzten Jahre war die Verbesserung der Infrastruktur (Straßenausbau, Modernisierung der Flughäfen, etc.), für die die Regierung insgesamt 250 Millionen Euro bereit gestellt hat. In der ersten Phase des „Tourismus Masterplans“ wurden 90 Prozent der staatlichen Hotels privatisiert und damit ausländisches Kapital an Land gezogen, mit dem die Unterkünfte in Top-Lagen an der Küste und in den Bergen renoviert werden. In den vergangenen drei Jahren investierten private Investoren über 200 Millionen Euro in die Modernisierung der Hotellerie Montenegros. Die spanische Hotelkette IBEROSTAR eröffnet im Sommer 2006 in Becici einen modernen Hotelkomplex mit 1200 Betten, Konferenzmöglichkeiten und Wellness-Zentrum. Verhandlungen über einen langfristigen Pachtvertrag mit der luxuriösen Aman Hotel Group, die 25 Millionen Euro in die Erneuerung von einigen Hotelanlagen z.B. Hotel Island Resort auf Sveti Stefan, investieren wollen, stehen kurz vor dem Abschluss.
Auch Österreicher sind an der montenegrinischen Küste aktiv: Der Kärntner Reiseveranstalter Springer Reisen kaufte das Hotel Panorama, das in der kommenden Saison als 4 Sterne Hotel Queen of Montenegro frisch renoviert den Gästen offen stehen wird.

Vorteile für österreichische Urlauber
Neben der landschaftlichen Schönheit und kulturellen Vielfalt des Landes erwarten Österreicher in Montenegro auch günstige Preise und eine gemeinsame Währung, denn seit Jänner 2002 ist auch in Montenegro der Euro offizielles Zahlungsmittel. Österreichische Urlauber finden ansprechende Programme für Montenegro bei Springer Reisen (Pfingstwochende / 3 Nächte im 4-Stern-Hotel Queen of Montenegro im DZ/HP inkl. Flug Graz-Podgorica-Graz ab 429,-) und Terra Reisen sowie auf Anfrage auch bei anderen Veranstaltern z. B. Kompas Touristik.

Die Wege ins Land der Schwarzen Berge
Per Luft: Montenegro wird regelmäßig von Austrian Airlines angeflogen, im Sommer 2006 vorrausichtlich fünf Mal die Woche. Per Auto: Mit dem eigenen Wagen ist Montenegro über Graz, Maribor, Zagreb, Belgrad und Podgorica in 15 Stunden zu erreichen.
Per Fähre: Mehrmals die Woche Verbindungen nach Bar (Montenegro) von Bari und Ancona (Italien). Dauer: neun bzw. 16 Stunden.

www.visit-montenegro.org

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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