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25 Jahre Nockalmstraße

28.07.2006

Die Großglockner Hochalpenstraßen AG, die mit zuletzt konstant 900.000 bis einer Million Besuchern jährlich bei der Großglockner Hochalpenstraße das Ranking der Top-Sehenswürdigkeiten Kärntens mit Abstand anführt, legt Bilanz über die von ihr seit elf Jahren betreute Nockalmstraße, die mit 230.000 bis 250.000 Besuchern (2005: rund 222.000) im Ranking im Spitzenfeld liegt.

Vor 25 Jahren, am 27. Juni 1981, wurde die Nockalmstraße als Mautstraße vom damaligen Bundespräsidenten Dr. Rudolf Kirchschläger dem Verkehr übergeben. Sie weist seither eine geradezu unglaubliche Erfolgsgeschichte auf.

Vom Beginn bis zum Jahr 1994 wurde sie durch die Kärntner Bergbahnen bzw. Villacher Alpenstraßen Fremdenverkehrsgesellschaft mbH geführt. Bei einer durchschnittlichen Fahrzeugfrequenz von 48.000 Fahrzeugen wurden hiebei im Jahresdurchschnitt Einnahmen von 420.000 Euro erzielt und dabei ein Guthaben von 2,4 Millionen Euro erwirtschaftet. Der Nationalpark Nockberge erhielt in diesem Zeitraum 235.000 Euro. Der Nächtigungsdurchschnitt in Kärnten lag hiebei in der Sommersaison noch bei 14,5 Millionen Nächtigungen.

Seit dem Jahr 1995 betreut die Großglockner Hochalpenstraßen AG die Nockalmstraße, und es gelang, die Zahlen noch wesentlich zu verbessern. Die durchschnittliche Fahrzeugfrequenz stieg auf etwas über 70.000, die durchschnittlichen Einnahmen konnten auf 620.000 Euro gesteigert werden, und dies ohne Erhöhung des Benützungsentgeltes. Insgesamt haben nicht ganz fünf Millionen Besucher zu Einnahmen von 12,7 Millionen Euro geführt.

Dem Land Kärnten wurde im Jahr 2003 der Betrag von 2 Millionen Euro ausgeschüttet, und trotzdem konnte bereits wieder ein Guthaben bei Kreditinstituten von 2,8 Millionen Euro per Ende 2005 angelegt werden. Zusätzlich wurde ein Beitrag von 350.000 Euro zum Ausbau der Innerkremser Landesstraße geleistet und dem Nationalpark Nockberge nicht ganz 900.000 Euro überwiesen. Besonders hinzuweisen ist darauf, dass der Nächtigungsdurchschnitt in den Jahren der Betreuung der Straße durch die Großglockner Hochalpenstraßen AG in Kärnten auf nicht ganz 10,3 Millionen Nächtigungen gesunken ist.

Der Erfolg der Geschäftsführung durch die GROHAG wird erst dann richtig klar, wenn man bedenkt, dass der Reparaturaufwand der Straße naturgemäß steigt und die Großglockner Hochalpenstraßen AG ja dafür sorgt, dass ein hervorragender Zustand gegeben ist. Darüber hinaus wurden - wie ja bekannt ist - Besuchereinrichtungen und vor allem Kinderspielplätze errichtet, die die Straße zu einem besonders familienfreundlichen Erlebnis machen: Sowohl Reparatur als auch das Investitionsvolumen haben sich von je 120.000 Euro im Zeitraum der ersten 14 Jahre auf je über 1,3 Millionen Euro verzehnfacht!

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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