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3,3 Prozent Umsatzplus im Tourismus in den Monaten Mai bis Juli

02.09.2005

"Österreichs Tourismuswirtschaft kann weiterhin vom Trend zu höherer Qualität bei Urlaubsbuchungen und der Zunahme des Städte- und Eventtourismus profitieren", erklärte Wirtschafts- und Arbeitsminister Dr. Martin Bartenstein anlässlich der jüngsten Umsatz-Berechnungen des Wirtschaftsforschungsinstitutes (WIFO).

Demnach sind die Tourismusumsätze in der ersten Hälfte der
Sommersaison 2005 gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um
3,3% angestiegen und haben damit eine Größenordnung von 4,63 Mrd.
Euro erreicht. Die bisherige Entwicklung wurde insbesondere durch die
Juli-Ergebnisse gestützt, die trotz der ungünstigen Wetterlage
deutliche Zuwächse erbrachten.

Obwohl es durch das Hochwasser am Ende der Sommer-Hochsaison zu
regional wirksamen Nachfrageausfällen kommt, erwartet das WIFO für
den Durchschnitt der gesamten Sommersaison ein Umsatzzuwachs von bis
zu 4%. Im weiteren Jahresverlauf sollte sich der Trend zum
Herbsturlaub positiv auf die Ergebnisse auswirken. Vor allem da mit
einer starken Nachfrage nach Städtereisen zu rechnen ist.

Von Mai bis Juli 2005 stagnierte die mengenmäßige Nachfrage auf
den für Österreich wichtigen in- und ausländischen Herkunftsmärkten.
Die Zahl der Nächtigungen der italienischen Gäste stieg leicht an,
relativ kräftige Rückgänge wurden bei Franzosen, Briten, Schweizern
und Holländern verzeichnet.

Bei einer regionalen Betrachtung der Tourismusumsätze konnten vor
allem das Burgenland, Oberösterreich, Wien, Tirol, Niederösterreich
und die Steiermark überdurchschnittliche Zuwächse erwirtschaften,
Salzburg erzielte im bundesweiten Vergleich ein knappes Plus. Kärnten
und Vorarlberg verzeichneten eine Stagnation der Umsätze.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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