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Accor kauft ein: Die zweite große Übernahme in der Hotelbranche binnen drei Wochen - es wird wohl nicht die letzte sein.

Accor wird zum Global-Player der Luxus-Sparte

11.12.2015

Accorhotels kauft die Luxusmarken Fairmont, Raffles und Swissôtel. Dazu gehören 155 Hotels und Resorts, von denen sich 40 derzeit im Bau oder in Planung befinden. Der Kraufpreis - Cash und Aktien - beträgt rund 2,9 Milliarden Euro.

Nach der Übernahme der Starwood Hotels & Resorts durch Marriott (12,2 Milliarden Dolla) kommt es in der Hotelbranche zu einer weiteren Milliarden-Übernahme: Accor übernimmt das Hotelunternehmen FRHI, zu dem mehrere Ketten und Luxushotels gehören. Die Übernahme lässt man sich auch was kosten: 2,9 Milliarden Dollar wird man in die FRHI Holding einbringen, wie das Unternehmen mitteilt. Dazu gehören unter anderem die Luxushotels Savoy in London und Plaza in New York. Zum Konzern gehören außerdem die Ketten Raffles, Fairmont und Swissotel.

Mit der Übernahme werde Accor einer der Global Player der Luxus-Sparte, sagte Unternehmenschef Sebastien Bazin am Mittwoch. Die bisherigen FRHI-Miteigentümer - der Staatsfonds Qatar Investment Authority des Emirates Katar sowie die Investmentgesellschaft Kingdom Holding Company aus Saudi-Arabien - werden neue Accor-Großaktionäre, wie die FAZ berichtet. Durch die Übernahme schwillt die Accor-Gruppe um weitere 155 Hotels an. Insgesamt verfügt die Kette dann über rund 500 Hotels. 

Welche Ziele verfolgt Accor? Die Zahl rentabler Zimmer wird sich dadurch mutmaßlich erhöhen. Klar ist aber auch, dass die zusätzlichen 155 Hotels im Vergleich zu den bestehenden 3700 Hotels nur eine Kleinigkeit sind. Durch die Übernahme ist Accor allerdings auf dem Weg, sein Billig-Image abzustreifen. 

Autor/in:
Alexander Grübling
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