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Akquisitionserfolg für Wien

28.09.2011

Wien. Das Vienna Convention Bureau holte sich zwei hochkarätige Medizinier-Kongresse. In Zahlen bedeutet das für Wien bis zu 50.000 Nächtigungen und rund 30 Millionen Euro für das gesamtösterreichische BIP.

Die Europäische Gesellschaft für Organtransplantation wird vom 8. bis 11. September 2013 im Austria Center Vienna ihren 16. Kongress abhalten. Mehr als 3.000 Teilnehmer werden sich dabei mit den neuesten Erkenntnissen der Organ- und Gewebetransplantation auseinandersetzen. Der Kongress tagte in Wien zuletzt 1995. Bei dem Ausscheidungsverfahren setzte sich das Chirurgenteam aus Wien und Innsbruck gegen die Konkurrenz aus Barcelona durch. Überzeugt hat das österreichische Team vor allem durch Wien als einen attraktiven Standort und ein modernes und innovatives Kongressformat.

 

Exzellente Rahmenbedingungen

Die Rückkehr des Kongresses begründete Univ. Prof. Dr. Ferdinand Mühlbacher, Univ. Klink für Chirurgie, Medizinische Universität Wien folgendermaßen: „Österreich hat auf dem Gebiet der Organtransplantation einen klingenden Namen weltweit. Das drückt sich in hohen Organtransplantationszahlen aber auch exzellenten Ergebnissen aus. Zudem ist die Transplantationsforschung in Österreich mit vielen Innovationen und multizentrischen Studien im Spitzenfeld ausgewiesen. Die enge Zusammenarbeit der österreichischen Transplantationszentren und ein sehr attraktives, innovatives Konzept für den Kongress 2013 hat den Vorstand der Europäischen Transplantationsorganisation ESOT für den Kongressort Wien entscheiden lassen. Wien hat ja auch im Jahr 2004 den Kongress der Internationalen Transplantationsorganisation ausgerichtet, der von seinem wissenschaftlichen Inhalt, aber auch von den exzellenten Rahmenbedingungen vielen damaligen Teilnehmern noch heute in Erinnerung ist.“

 

Hart erkämpfter Erfolg

Ein langer Bewerbungsprozess war notwendig, um den Lungenkrebs-Weltkongress nach Wien zu holen: Seit 1999 arbeitete das Vienna Convention Bureau gemeinsam mit dem österreichischen Bewerbungsteam unter der Leitung von Prof. Dr. Robert Pirker von der Universitätsklinik für Innere Medizin 1 daran. Im dritten Anlauf erhielt Wien bei der Abstimmung im Vorstand der Weltgesellschaft den Zuschlag schließlich mit überwältigender Mehrheit. Ausschlaggebende Gründe für die Entscheidung waren ein ausgezeichnetes Bidbook und ein Bewerbungsteam, das mit international anerkannten Lungenkrebsexperten aufwarten konnte, aber auch die massive Unterstützung der umliegenden Länder sowie Wiens Reputation als Top-Kongressstadt. Ende August/Anfang September 2017 werden sich somit mehr als 8.000 WissenschaftlerInnen in Wien dem aktuellsten Wissensstand zum Thema Lungenkrebs widmen, zusätzlich sind auch öffentliche Aktionen geplant, um die lokale Bevölkerung über Risiken und Prävention zu informieren.

 

Bewährt gute Zusammenarbeit

„Die beiden publikumsstarken Veranstaltungen werden insgesamt an die 50.000 Nächtigungen für Wien generieren und einen Beitrag zum gesamtösterreichischen Bruttoinlandsprodukt in Höhe von rund 30 Mio. Euro liefern“, erklärt Christian Mutschlechner, Leiter des Vienna Convention Bureau im WienTourismus. „Das bewährt gute Zusammenspiel zwischen den Veranstaltern, den involvierten Kongresszentren und dem Vienna Convention Bureau hat dabei wieder eine entscheidende Rolle gespielt. Besonders beansprucht wurde es bei der Bewerbung um den Lungenkrebs-Weltkongress, die allen Beteiligten beträchtliches Durchhaltevermögen abverlangt hat, wobei die gegenseitige Rückenstärkung eine große Hilfe war. Wer ihn beherbergen wird, ist derzeit noch nicht festgelegt, sowohl das Austria Center Vienna als auch die Reed Messe Wien kommen dafür in Frage.“

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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