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"Alpine Wellness Austria" neu positioniert

24.07.2006

Wien (20.7.06) - Der großen Anzahl an - teils fragwürdigen -
Wellnessangeboten setzen Best Health Austria (BHA), die Österreich
Werbung (ÖW) und die Landestourismusverbände zukünftig geprüfte
Dienstleistungsqualität entgegen. Der neu positionierte Verein Alpine
Wellness Austria wird sich auf die intensive Vermarktung des Angebots
und der beteiligten Betriebe konzentrieren. Als Zielmärkte wurden
dabei Österreich, Deutschland, die Schweiz und Italien definiert.

Herbert Ebner, Vorstand des Vereins und selber Hotelier in Fuschl
am See, äußerte sich heute, Mittwoch, bei der Präsentation des
Konzepts optimistisch: "Asiatische Methoden wie Shiatsu sind zwar
gut, passen aber unserer Meinung nach nicht in die Alpen. Unsere
Mitglieder bieten ihren Gästen eine authentische Leistung durch die
Landschaft, in der Bausubstanz der Betriebe und auch durch die
Wellnessaktivitäten und -anwendungen." Voraussetzung für eine
Mitgliedschaft seien ausschließlich Qualitätskriterien.

Die Besonderheit der Alpine Wellness Gruppe liegt in der strengen
Qualitätsprüfung. Diese wird nach den Kriterien des staatlich
anerkannten Best Health Austria Zertifikats durchgeführt. Mystery
guests, Befragungen von Mitarbeitern als auch Gästen sowie
grundlegende Beratung zur Verbesserung des Angebots gehören zu den
Prüfungen die ein Hotel durchlaufen muss, um diese Auszeichnung zu
erhalten.

Julian Hadschieff, Aufsichtsrat bei BHA und Obmann des
Fachverbandes der Gesundheitsbetriebe in der Wirtschaftskammer
Österreich, zum Wert des Zertifikates: "Durch viele Betriebe geht ein
Ruck, die Zusammenarbeit bringt sie weiter." Ziel sei es jetzt, die
Zahl der Mitglieder von derzeit 160 Betrieben auszuweiten und die
Plattform bekannter zu machen. Das soll durch eine Vielfalt an
Marketingaktivitäten erfolgen. "BHA, die Österreich Werbung,
Landestourismusverbände und auch Alpine Wellness selbst werden ihre
Kräfte bündeln und so den Gästen den Weg durch das oft
unübersichtliche Angebot weisen."

Die früher schon unter dem Namen "Alpine Wellness" erfolgte
Zusammenarbeit mit Hotels in Bayern und Südtirol musste beendet
werden, da die Vorstellungen zu unterschiedlich waren. Jedoch könnten
auch künftig Betriebe außerhalb Österreichs die Zertifizierung
durchlaufen, so Markus Gratzer von der Österreich Werbung:
"Langfristig ist ein Beitritt vorstellbar, aber wenn, dann nur nach
den österreichischen Alpine Wellness Kriterien."

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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