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Alte Spezialität neu entdeckt: Getreide-Reis aus dem Waldviertel!

24.11.2005

Sie sind auf der Suche nach dem ultimativen Geschmack? Aber Bio soll's bitte auch sein? Und vielleicht auch noch g'sund? Wir haben die Lösung: Getreide-Reis aus dem Waldviertel. "Genial!" schwärmt etwa Spitzenkoch Emanuel Peceny, Chef des neuesten NÖ-Hot Spots, dem Loisium-Hotel in Langenlois.

Und Ernährungswissenschafterin Rosemarie Zehetgruber ist überzeugt: "Das ist eine echte regionale Alternative zu herkömmlichem Reis, und ernährungsphysiologisch weitaus wertvoller noch dazu."

Wovon die Rede ist? Genau genommen von den Getreidereis-Sorten des
Meierhof in St. Bernhard. Hier im Waldviertel wurde wieder belebt,
was längst verschollen war und kaum mehr zu finden ist: Bergweizen,
Emmer, Einkorn oder Khorasanweizen - alte Getreidesorten voller
kostbarer Inhaltsstoffe und Geschmack.

Völlig neu ist am Meierhof die Art der Weiterverarbeitung des
Urgetreides: Hier werden die einzelnen Getreidesorten so veredelt,
dass sie den Ansprüchen einer zeitgemäßen leichten Gourmet-Küche
gerecht werden.

Dabei wird das Urgetreide mit besonders viel Fingerspitzengefühl
geschliffen. Mit dem Ergebnis, dass wertvolle Inhalts- und
Geschmackstoffe erhalten bleiben, aber der Kochvorgang im Vergleich
zum unbehandelten Getreidekorn stark verkürzt wird. Die Verwendung
der Reise ist nahezu unbegrenzt: Ob fein-nussiger Emmer-Reis für
saftige Risotti, Bergweizen-Reis als al dente Beilage oder
Nackthafer-Reis für ein süßes Frühstück - der Geschmack ist
unvergleichlich und das Küchenhandling extrem einfach.

"Der knackiger Biss der Meierhof-Getreidereise ist einzigartig.
Für einige Gerichte rücken wir den Emmer-Reis daher ganz in den
Vordergrund. Als Beilage reichen wir dann Saibling oder geschmorrte
Kalbsbackerln", ist Küchenchef Emanuel Peceny begeistert. Die kurzen
Garzeiten passen perfekt ins Küchenkonzept des Loisium-Hotels, denn
es hat sich schließlich ganz der á la carte Küche auf hohem Niveau
verschrieben. Praktiziert wird eine völlig neue Küchenlinie, die
gemeinsam mit Haubenkoch Helmut Österreicher konzipiert wurde.

Auch der ernährungswissenschaftliche Nutzen der alten
Getreidesorten kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden.
Expertin Rosemarie Zehetgruber: "Ein verstärkter Konsum von Getreide,
insbesondere von Vollkorngetreide, beugt verschiedenen
ernährungsbedingten Erkrankungen vor. Die alten
Meierhof-Getreidesorten haben besonders hohe Vitamin- und
Mineralsstoffgehalte. Einkorn etwa hat einen Carotinoid-Gehalt, der
bis zum 4-fachen über dem des üblichen Weizens liegt."

Alle Meierhof-Getreide sind selbstverständlich frei von
Gentechnikeinflüssen, Saatgutmanipulationen und einseitigen
Züchtungstendenzen. Der enge Bezug zum Produkt und der handwerklichen
Umgang ist für die Bio-Bauern besonders wichtig: "Bei uns liegt alles
in einer Hand!" erklärt Meierhof-Landwirtin Helma Hamader.

Weitere Infos: www.meierhof.at

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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