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Am Weg zum eTourismus

24.05.2012

Salzburger Regionalitätspreis 2012 – Zwei Auszeichnungen für das eTourism-Fitness-Projekt der FH Salzburg. Gewinner des Abends war die FH Salzburg Tourismusforschung mit gleich zwei Auszeichnungen.

Christoph Bachleitner (Raiffeisen Salzburg) übergab den ­Regionalitätspreis 2012 an Dr. Doris Walter (Geschäftsführerin FH Salzburg) und Dr. Mario Jooss (Leiter Tourismusforschung, Studiengang Innovation und Management im Tourismus)

 In der Kategorie „Tourismus & Gastronomie" erhielt das Projekt „eTourism Fitness" der Forschungsabteilung den 1. Platz. Der Sonderpreis für grenz­überschreitende Aktivitäten/Kooperationen mit dem benachbarten bayerischen Raum ging ebenfalls an die FH-Tourismus-Experten.

Vielfältige Projekte

Die über 60 Einreichungen zeigten das enorme Interesse und die vielfältigen Projekte im Bundesland Salzburg. Das Ziel, das mit dem „eTourism Fitness für Oberbayern und Salzburg" der FH Salzburg Tourismusforschung verfolgt wird, ist die Verbesserung der fachlichen Qualifikationen von Mitarbeitern und Unternehmern in den Bereichen Online Marketing, Social Media im Tourismus oder Internetrecht. Diese Qualifikationen müssen praxisrelevant und für die Betriebe im täglichen Geschäft verwertbar sein, so Dr. Jooss von der Tourismusforschung.

„Der Weg in Richtung eTourismus eröffnet für den klein- und mittelständischen Bereich auch die große Chance, allgemein elektronische Lösungen intensiver zu nutzen, um damit die Geschäftsvorgänge und betrieblichen Abläufe zu optimieren, das Qualitätsmanagement zu verbessern und insgesamt Kosteneinsparungen zu realisieren, was wiederum die Wettbewerbsfähigkeit steigern kann. Das Projekt liefert somit einen wertvollen Beitrag für die regionale Wertschöpfung", meint Jooss weiter.

Insgesamt konnten im Bundesland Salzburg 3000 Betriebe im Zeitraum 2008–2011 in Seminaren geschult werden. Der Know-how-­Transfer gelang der Forschungsabteilung perfekt, da die Betriebe nicht nur nützliche Tipps und Handlungsempfehlungen er­hielten,­ sondern diese sogleich im eigenen Betrieb umsetzen konnten. Auch eine eigene eCoach­Ausbildung der Mitarbeiter aus den Tourismusverbänden setzte wertvolle Akzente in der Region und lassen das Projekt weiter„leben".

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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