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Am Wort

02.04.2015

Wellness – wohin geht die Reise?

Eine Frage, die sich viele in unserer Branche täglich stellen oder auch stellen müssen. Der Wellnessboom ist vorbei bzw. hält sich auf hohem Niveau. Gott sei Dank!
Zählt man die Thermen in Ostösterreich (Wien, NÖ, OÖ, Stmk. u. Bgld.) mit den angrenzenden Ländern wie Bayern, Tschechien, Slowakei, Ungarn und Slowenien zusammen, sieht man sich mit über 70 Mitbewerbern konfrontiert. Das Angebot ist somit jetzt schon größer als die Nachfrage. Stellt sich nun die berechtigte Frage: Wohin geht die Reise? Die richtige Antwort muss wahrscheinlich jeder für sich selbst finden. Ein wichtiger Bestandteil bei der Suche dieser Antwort wird der Mensch selbst sein. Der Mensch rückt immer mehr in den Mittelpunkt. Speziell die Belegschaft bekommt hier einen immer größeren Stellenwert. Nur wenn man die Mitarbeiter hat, die das Angebot tagein und tagaus authentisch, auf hohem fachlichem Niveau leben, wird man Erfolg haben. Dass sich dies in zu erwartenden hohen Personalkosten widerspiegelt, ist klar. Aber gerade eine hohe Anzahl an „Stammpersonal“ bindet eine immer größer werdende Zahl an „Stammgästen“, und dies garantiert wiederum eine gewisse Sicherheit in puncto Auslastung und Umsatz. Eine weitere Antwort ist Qualität! Gerade der Wellnessgast erwartet immer öfter ein qualitativ hochwertiges Angebot mit einer gewissen Nachhaltigkeit! Und somit schließt sich der Kreis mit den Betriebsangehörigen als Gastgeber und den Gästen selbst. Der Mensch steht im Mittelpunkt unseres täglichen Tuns und Handelns.

Franz Nicka, Hoteldirektor GesundheitsRessort Bad Tatzmannsdorf

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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