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FH-Prof. Michael Mair, Head of Department, Studienbereich für Tourismus Management FHWien der WKW

Am Wort: Was Fachhochschulen bieten

21.08.2018

Gastkommentar von FH-Prof. Michael Mair, Head of Department, Studienbereich für Tourismus Management FHWien der WKW.

Die ersten Bemühungen zur Schaffung einer Fachschule für Fremdenverkehr gehen auf das Jahr 1886 zurück. Seither wurden zahlreiche Ausbildungsformate entwickelt und erfolgreich eingeführt (Lehrberufe, mittlere und höhere Tourismusschulen, Weiterbildungsangebote der WIFI/BFI oder der ÖHV). Sie schaffen die Basis für den Erfolg der österreichischen Tourismuswirtschaft.

Eine bahnbrechende Erneuerung der touristischen Ausbildungskapazitäten erfolgte 1994 mit der Einführung von Fachhochschulen in Österreich. Fachhochschulen vermitteln praxisorientiertes Wissen auf akademischem Niveau. Sie sind das Bindeglied zwischen Wirtschaft und Wissenschaft. Sie eröffneten neue Wege und Chancen, um mit der rasanten, globalen Entwicklung mitzuhalten. Fachhochschulen bilden keine Köche oder Kellner aus, sondern junge Nachwuchsführungskräfte, die in der Lage sind, bestehende und künftige Herausforderungen (Digitalisierung, weltweiter Wettbewerb, Produkt- und Serviceinnovation) zu meistern und die Zukunft des österreichischen Tourismus aktiv zu gestalten. Es werden dreijährige Bachelor- und darauf aufbauend zweijährige Masterprogramme angeboten, die ausgehend von der Matura den Einstieg in das Berufsfeld vorbereiten. Nahezu alle Studierenden haben bereits vor Beginn des Studiums Arbeitserfahrung in den unterschiedlichen Sparten des Tourismus. Im Rahmen des Studiums absolvieren sie ein Auslandsstudium bzw. -praktikum und arbeiten intensiv mit touristischen Unternehmen zusammen.

Es gibt sieben Standorte (Wien, Krems, Bad Gleichenberg, Villach, Salzburg, Kufstein und Innsbruck) mit jeweils unterschiedlichen Schwerpunkten.

Mehr zum Thema: Wir brauchen eine bessere Ausbildung (mit Video)

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