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AMA: Spargel wird als Wellness-Gemüse immer beliebter

26.04.2005

In der Gastronomie ist heimischer Spargel seit einigen Tagen bereits zu haben, in den Regalen der Supermärkte wird er ab nächster Woche zu finden sein. Seit dem Jahr 2000 sind die Spargeleinkäufe um rund 25% gestiegen. Die Hälfte der gesamten Verzehrmenge kommt aus Österreich. Die eifrigsten Spargelkäufer sind die Kärntner, gefolgt von Wien und Tirol.

Die RollAMA (rollierende Agrarmarktanalyse) weist aus, dass im Jahr 2000 im Lebensmitteleinzelhandel und über alternative Vertriebsquellen rund 1.900 t Spargel verkauft wurden. Im Vorjahr waren dies bereits 2.400 t, was einen Anstieg von rund 25% ausmacht.

50% der Ware kommen aus Österreich. Der Pro-Kopf-Verbrauch liegt bei etwa 0,6 Kilo. Damit bleibt Spargel - nicht zuletzt auf Grund der vergleichsweise kurzen Saison - auch mengenmäßig noch immer ein sehr exklusives Gemüse und spielt in der Mengenkategorie von Erbsen, Roten Rüben und Spinat mit.

Was die Produktionsmengen und Anbauflächen betrifft, sind die Niederösterreicher "Spargel-Kaiser". In dem Bundesland wird auf über 250 ha - vorzugsweise im Marchfeld - der Großteil des österreichischen Spargels produziert, gefolgt von Oberösterreich und Kärnten mit je rund 35 ha Produktionsfläche und dem Burgenland sowie der Steiermark mit jeweils etwa 15 ha.

Die eifrigsten Spargeleinkäufer sind die Kärntner - das geht aus der RollAMA hervor, in der das Einkaufsverhalten der Österreicher untersucht wird. In Kärnten werden EUR 4,50 pro Kopf und Jahr für das beliebte Wellness-Gemüse ausgegeben. Die Wiener reihen sich mit EUR 3,90 daran, gefolgt von Tirol mit EUR 3,40 pro Jahr. Schlusslichter in diesem Einkaufsranking sind Salzburg mit EUR 2,10 und Oberösterreich mit EUR 1,90. Unter dem österreichischen Durchschnitt rangieren Niederösterreich, Burgenland, Steiermark und Vorarlberg.

Spargel höchster Qualität zeigt ein fleckenloses Weiß, Violett oder Grün. Dieses Farbkriterium beweist, dass das Gemüse schonend behandelt wurde. Fühlt man Saft an den Schnittenden, ist der Spargel frisch. Er darf sich auch nicht biegen lassen, sondern soll leicht brechen - dann ist er nicht holzig. Spargel muss zudem quietschen, wenn man zwei Stangen aneinander reibt und darf nicht bitter schmecken. Nur zarter Wohlgeschmack bürgt für Qualität.

"Frischer Spargel ist ein wahres Wundergemüse. Wegen seiner zahlreichen positiven Eigenschaften galt Gemüsespargel schon vor Jahrhunderten als wirkungsvolles Heilmittel. Folsäure und andere B-Vitamine haben eine wohltuende Wirkung auf das Nervensystem und helfen, die Frühjahrsmüdigkeit zu vertreiben. Das vorhandene Vitamin A betreibt sozusagen Hautpflege von innen und das wichtige Vitamin E ist der beste 'Rostschutz' für unseren Körper. Das in feinsten Dosen enthaltene Selen kann als Krebskiller und Herzstärker wirken. Vitamin C sorgt für angeregten Stoffwechsel. Lediglich die 'liebesfördernde Wirkung' von Spargel konnte wissenschaftlich bislang noch nicht eindeutig nachgewiesen werden", erläutert Klaus Hasler, Produktmanager in der AMA Marketing, die Wirkungsweise dieses
Gemüses.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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