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„And the Oskar goes to …!“

06.05.2005

Der dritte Patisserie Oskar ging an Markus Podzimek von der Confiserie Heimann aus Neunkirchen/Deutschland für sein schokoladiges Kunstwerk „Die verlockend süße Sünde“.

Wie einst die Handelsschiffe aus dem Morgenland tragen die Wellen der schönen Donau den Kaffee stromaufwärts über Budapest bis nach Wien. Mystisch erhebt sich zuweilen aus dem Schilf der Ufer, mit seltsamer Anmut, eine weibliche Gestalt… - mit verlockend süßen Sünden aus edler Schokolade, saftigen Orangen und feinstem Grand Marnier verzaubert das Donauweibchen“, so beschreibt Patisserie Oskar-Preisträger 2005 Markus Podzimek von der Confiserie Heimann in Neunkirchen/Deutschland sein aus weißer und dunkler Schokolade gestaltetes Kunstwerk. Er verwies damit Gerhard Spreitzer vom Romantikhotel Weißes Rössl, St. Wolfgang, und Barbara Nowak von der Kurkonditorei Oberlaa Wien auf die Plätze.
Der Donaustrom
Schokolade, Kaffee und österreichisch-ungarisches Flair waren die Zutaten für den Patisserie Oskar 2005 im Großen Redoutensaal der Wiener Hofburg. 24 Patissiers und Konditoren aus Österreich, Deutschland und Ungarn sowie 18 kunstvoll gestaltete Exponate aus durchschnittlich 35 kg Schokolade und jeweils einer mit Grand Marnier verfeinerten Torte waren die Hauptdarsteller des dritten Patisserie Oskar, dem Grand Prix der Schokoladekunst. Der Klub der Wiener Kaffeehausbesitzer als Veranstalter und Meisterpatissier Herwig Gasser als Initiator des Patisserie Oskar freuten sich über die herausragende Qualität der in diesem Jahr eingereichten Exponate zum Thema „Die Donau“ - ein Fluss, der Länder und Städte verbindet, ein Fluss der Mythen und ein Fluss der Geschichte. „Es erfordert ein hohes Maß an Geschicklichkeit, Können und Kreativität, dieses Thema in einem Schokoladeexponat umzusetzen. Die Teilnehmer haben sich in bis zu drei Monaten Vorbereitungszeit intensiv mit dem Thema und den verschiedensten Techniken zur Verarbeitung von Schokolade auseinandergesetzt“, betont Herwig Gasser. Die internationale Fachjury, bestehend aus Paulus Stuller, Bundesinnungsmeister der Konditoren Österreichs, Dietmar Fercher, Café Konditorei Fercher, Jean-Pierre Wybeauw, Barry Callebaut Belgien, Pierre Garbolino von Grand Marnier, Robert Oppeneder von „Sweet Art“, nahm unter dem Juryvorsitz und zweimaligen Patisserie Oskar Gewinner Leopold Forsthofer die Bewertung der Exponate völlig anonym und nach folgenden Kriterieen vor: Umsetzung des Themas, künstlerische Gestaltung, Schwierigkeit, Verarbeitung, Geschmack und Einhaltung der Ausschreibung. Im exklusiven Rahmen eines Galadiners im Großen Redoutensaal der Wiener Hofburg wurde die Prämierung der sechs Gewinner und schließlich die offizielle Verleihung des Patisserie Oskar 2005 vorgenommen. Die Schaustücke wurden am Abend des Wiener Kaffeesiederballs im Foyer der Wiener Hofburg präsentiert und konnten dort von 5.000 Ballgästen bestaunt werden.

Patisserie-Oskar - Die Gewinner des Grand Prix der Schokoladekunst:
+ 1. Platz: Markus Podzimek, Confiserie Heimann, Neunkirchen/D

+ 2. Platz: Gerhard Spreitzer, Romantikhotel Weißes Rössl, St. Wolfgang

+ 3. Platz: Barbara Nowak, Kurkonditorei Oberlaa

+ 4. Platz: Zsuzsanna Kissné,
Café Gerbaud, Budapest /HU

+ 5. Platz: Brigitta Schickmaier, Schickmaier Konditorei der anderen Art, Prettenbach

+ 6. Platz: Christoph Wohlfahrt, Kuck’s Chocolatier, Berlin/D

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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