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Asiatischer Luxus

20.05.2010

Mit dem Shangri-La Hotel Vienna erhält Wien ein neues Haus der Luxusklasse. Vor zwei Jahren startete am Schubertring in Wien der Umbau eines vier Gründerzeitpalais umfassenden Gebäudeblocks in ein Fünf-Sterne-Hotel.

Erich Kaiserseder möchte das Haus zu einem der besten Häuser der Welt machen

Die BAI hat wiederum einen langfristigen Pachtvertrag mit Shangri-La, der führenden Luxushotelgruppe im asiatisch-pazifischen Raum, abgeschlossen. Die Hotelgruppe, die derzeit 66 Häuser mit 30.000 Zimmern betreibt, feiert mit der Eröffnung des Shangri-La Hotel Vienna Anfang 2011 gleichzeitig den Eintritt in den europäischen Markt.

Geführt von Österreichern
„Die größte Herausforderung für die Bauträger war, die unterschiedlichen Geschoßebenen der vier Bestandsgebäude anzugleichen. Diese neue Gebäudeeinheit hat nunmehr eine Bruttogeschoßfläche von über 30.000 Quadratmetern“, beschreibt Christian Feuchter, der technische GF der ARGE, die besonderen Herausforderungen des Projekts. Die Kauf- und Umbaukosten für das neue exklusive Haus betragen rund 100 Millionen Euro. Das Luxushotel beherbergt 207 großzügige Zimmer und Suiten sowie eine 180 Quadratmeter große Präsidentensuite. Zu den Besonderheiten des Hauses zählt der Spa- und Wellnessbereich mit dem hoteleigenen Spa-Konzept „Chi“ sowie das größte Hallenbad aller Wiener Luxushotels mit einer Wasserfläche von fast 100 Quadratmetern beziehungsweise einer Länge von 18 Metern.
Das Restaurant wird Joachim Gradwohl leiten, der zuvor fast sieben Jahre im Restaurant Meinl am Graben tätig war. Er befindet sich derzeit auf einer zweimonatigen kulinarischen Tour durch Asien mit Stopps in Singapur, Kuala Lumpur, Penang, Shanghai und Hongkong, wo er einerseits die Philosophie von Shangri-La kennenlernt und andererseits mit den asiatischen Küchenchefs der Gruppe arbeitet, um sich mit den asiatischen Kochtechniken und Zutaten vertraut zu machen. „Gradwohl wird in Wien zwar keine asiatischen Menüs kreieren, will jedoch bei dieser Reise Inspirationen für eine asiatisch beeinflusste Küche sammeln und hofft, unterwegs Einblicke in die kulinarischen Vorlieben der asiatischen Gäste von Shangri-La zu gewinnen“, erklärt der künftige Direktor des Hauses Erich Kaiserseder.

Damit steht ein Steirer an der Spitze des Hotels, der seine Grundausbildung als Hotelfachmann an der Fachhochschule Bad Gleichenberg erwarb und nach 25 Jahren Nomadenleben im internationalen Hotelbusiness in seine Heimat zurückkehrt. Kaiserseder war unter anderem fünf Jahre lang für die Ritz-Carlton-Gruppe in den USA, Deutschland, China, Indonesien und Singapur tätig und zuletzt bei der Errichtung des Shangri-La Hotels in Katar federführend; davor war er drei Jahre lang Generaldirektor des Shangri-La Hotels in Jakarta.
Ziel von Erich Kaiserseder und seinem Team ist, das Shangri-La Hotel Vienna sowohl regional als auch international zu einem der besten Hotels zu machen. Für dieses Vorhaben gibt es auch Applaus von Vizebürgermeisterin Renate Brauner: „Ich freue mich, dass trotz Wirtschaftskrise Unternehmen wie die Hotelgruppe Shangri-La dem Standort Wien vertrauen und Großprojekte umsetzen. Mit der Eröffnung des Shangri-La Hotels Vienna wird auch eine neue Klientel Wien entdecken, wirbt der Wien Tourismus doch verstärkt am asiatischen Markt um neue Gäste.“

(Redaktion: Irene Stelzmüller, ÖGZ)

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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