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atb - atcb - neu

28.07.2006

Die größte österreichische Tourismus Incoming -Fachmesse (früher atb) präsentiert sich 2007 erstmals im neuen Gewand: Der nationale Fokus wird geweitet und bezieht ab nun auch zentraleuropäische Destinationen mit ein. Was für die österreichische Wirtschaft bereits erfolgreiche Tagesordnung ist, wird nun auch auf die actb übertragen. Gemeinsam mit den nationalen Tourismusorganisationen der Länder Ungarn, Slowenien, der Slowakei und der Tschechischen Republik soll in einem dynamischen internationalen Wettbewerbsfeld die gesamte Region positioniert werden.
Neu wird nicht nur die Messe sein sondern auch in Österreich rotierende Preconventions mit jährlich wechselndem Gastgeber-Bundesland – in diesem Rahmen können 2007 etwa die alpinen Regionen ihr Produkt inszenieren.
Vom 14. August bis zum 22. September 2006 läuft nun die Anmeldung der Aussteller.

Dass nationale Interessen bei Österreichs wichtigster Fachmesse nicht zu kurz kommen dürfen, ist ebenso klar wie die Tatsache, dass eine erweiterte actb einen lebendigen Impuls für die Industrie darstellt.

„Nach 31 Jahren ist es Zeit, einen mutigen Schritt zu setzen und mit einer actb auf die veränderten Bedingungen auf Seiten der Einkäufer zu reagieren,“ sagt Dr. Arthur Oberascher, Geschäftsführer der Österreich Werbung. „Angesicht abnehmender Zeitressourcen und struktureller Veränderungen etablieren wir uns mit einer starken Messe, die Qualität, Benutzerfreundlichkeit und Professionalität perfektioniert.“
Größtes Asset der Österreich Werbung in diesem Kontext ist das weltweite Netzwerk, das es möglich macht, Einkäufer gezielt anzusprechen und einzuladen. Die Rückmeldungen aus den Market Offices sind viel versprechend, da übereinstimmend positiv. So heißt es etwa von der Travel Spirit Group, Australien: „Hier kann ich zwei Fliegen mit einem Schlag erledigen. Mein Budget erlaubt ausgedehnte Reisen nach Mitteleuropa nämlich selten.“, und bei Thomas Cook Frankreich formuliert man gar: „Die Konzentration des Angebotes auf eine Veranstaltung actb wirkt der inflationären Entwicklung der weltweiten Fachbörsen entgegen. Mehr Anbieter bedeutet neue Ideen, bedeutet new business.“

Die Stimmen im Land selbst sind einmütig, wenn es darum geht, dass die Messe in ihrem bisherigen Erscheinungsbild heute nicht mehr funktioniert. Die Erweiterung zur actb wirft dennoch die Frage nach den Kernwerten des österreichischen Tourismus auf: Gerade die Klein- und Mittelbetriebe, die der actb gegenüber eine gewisse Skepsis spüren lassen, sind es aber, für die sich Einkäufer interessieren, weil sie es sind, die Gastfreundschaft für den Reisenden individuell erlebbar machen.

Der Marketingbeirat der Österreich Werbung, der sich aus Vertretern des Bundesministeriums für Wirtschaft, der Wirtschaftskammer Österreich, den 9 Landestourismusorganisationen, der Österreichischen Hoteliervereinigung, dem Österreichischen Reisebüroverband, der AUA, der ARGE Städte, dem Bund Österreichischer Tourismusmanager, der Urlaubsspezialisten, des Austrian Convention Bureau, der Casinos Austria und des Fachverbandes der Seilbahnwirtschaft zusammensetzt, steht einer kontrollierten und bewussten Öffnung der Messe positiv gegenüber. Ein starker Fokus auf das alpine Angebot soll dabei gewahrt bleiben.

Dass mit der Erweiterung zur actb Österreich sich auch als touristisches Kompetenzzentrum profiliert, ist der Branche vielfach bewusst.
So sagt etwa Barbara Kühling, Best Western: „Nicht nur in Finanzwesen und Handel - auch im touristischen Bereich müssen die Chancen, Österreich als Herzstück Zentraleuropas zu positionieren, genützt werden.“

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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