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Auf den Hasen gekommen

22.03.2017
Die Osterhasen von Lindt als Raubtiere.

Gerade in der Gastrobranche hat der Begriff Hasenjagd ja eine zumindest doppelte Bedeutung. Dass Wiens erster innerstädtischer Ski-Hütte, der Bettelalm im ersten Bezirk, von Anrainern derzeit der Marsch geblasen wird, könnte dazu führen, dass sich das Jagdverhalten der halbadoleszenten Partymeute in den kommenden Wochen mindert.

Die ÖGZ-Redaktion, doch etwas älter und Großteils mit eigenen Kindern, verbindet mit der Hasenjagd schon ganz andere Freuden. Jedes Jahr zu Ostern schenkt uns der Betriebsrat einen goldenen Lindt-Hasen, der auf unseren Schreibtischen landet. Positiv überrascht hat uns letztes Jahr übrigens, dass der traditionelle Schokohase mit Tigerstreifen daherkam.

Safari-Edition nennt das der Schweizer Chocolatier. Weckt auch irgendwie den Jagdinstinkt, denken wir uns. Obwohl die Redaktion einhellig jede Form von Jadgtourismus ablehnt. Wir jagen eher den Kollegen nach, die aus Diät- oder anderen Gründen vom Verzehr des Schokohasen Abstand nehmen. Besonders interessant, dass heuer neben dem Tiger auch ein Leoparden-Hase zu haben ist.

Dass Hasen eigentlich ins Beuteshema der Raubkatzen passen, mutet jetzt in einer gewissen Weise paradox an. Aber in der Welt der Schokotiere braucht es nicht für alles eine Erklärung.

Autor/in:
Daniel Nutz
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