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Auf der Jagd mit dem „Foodhunter“

21.02.2008

Authentische österreichische Küche auf der einen Seite, zukunftsweisende internationale Trends auf der anderen – die Beste Österreichische Gastlichkeit eröffnet auf dem BÖG-Kongress 2008 in Zell am See vielfältige Einblicke in eine außergewöhnliche kulinarische Welt. Die ÖGZ ist mit dabei.

Von der regionalen authentischen bis hin zur molekularen Küche spannt sich das Programm des BÖG-Kongresses 2008.

Die Berufsbezeichnung „Foodhunter“ ist alles andre als alltäglich. Sie könnte auf einen Steinzeitmenschen zutreffen, der seiner Beute hinterher jagt. Andererseits beschreibt sie exakt das, was Mark Brownstein, unternimmt, um seinen Lebensunterhalt zu bestreiten. Der gelernte Landschaftsarchitekt und Absolvent des Institutes of Culinary Art in New York befindet sich ganz und gar professionell auf der Suche nach vergessenen oder nur regional bekannten Köstlichkeiten, vornehmlich im asiatischen Raum.
Für eine Überraschung gut
Zweck dieser Tätigkeit: Er bedient damit die Chefköche diverser Luxusrestaurants dieser Welt, die auf der Suche nach kulinarischen Raritäten sind, um ihre verwöhnten Gäste zu überraschen. „Ein guter Restaurantkoch wünscht sich immer Neues, weil er etwas Einzigartiges, etwas Zauberhaftes schaffen möchte, denn er ist stets auch Künstler. Gleichzeitig muss er sich gegen die Konkurrenz durchsetzen, Geld verdienen und braucht etwas, das ihn in den Augen von Feinschmeckern außergewöhnlich erscheinen lässt... In der Welt des Essens ist der Koch Rockstar, Wissenschaftler, Künstler und Geschäftsmann zugleich“, erläuterte Brownstein das Verständnis von seiner Klientel gegenüber dem „arte-Magazin“. Der TV-Sender „arte“ hat den Foodhunter mehrere Monate durch Indien, Thailand, Laos und Vietnam begleitet und zeichnet auch für die Berufsbezeichnung Brownsteins verantwortlich, die der TV-Dokumentation letztlich den Namen gab. „Schon bevor ich in der Lebensmittelbranche arbeitete, wusste ich viel über Wein und Essen, und auf Urlaubsreisen in Asien habe ich bereits auf eigene Faust Foodhunting betrieben: Wenn ich essen ging, habe ich immer versucht, den Köchen bei ihrer Arbeit zuzuschauen. Weil sie dankbar für mein Interesse waren, haben sie mir oft die besten Gerichte serviert. Außerdem habe ich auf Märkten alle möglichen Zutaten gekauft und damit verschiedene Gerichte ausprobiert. Ich habe meinen Beruf also schon ausgeübt, bevor er zu meinem Beruf wurde“, so Brownstein gegenüber dem arte-Magazin.
Die BÖG (Beste Österreichische Gastlichkeit) eröffnet im Rahmen ihres BÖG-Kongresses vom 6. bis 8. April die Gelegenheit, den Foodhunter Mark Brownstein persönlich kennenzulernen.

Die im Vorjahr auf Tournee geschickte BÖG-Kochshow ist das höchst erfolgreiche Vorbild, Veranstaltungen der Besten Österreichischen Gastlichkeit über die Mitglieder hinaus einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Daher wird der BÖG-Kongress 2008, der von 6. bis 8. April im nagelneuen Kongresszentrum in Zell am See über die Bühne geht, eine Premiere erleben: BÖG-Mitglieder, Gastronomen und ganz generell kulinarisch Interessierte sind eingeladen, sich am Kongress einzubuchen und damit das spektakuläre Programm zu erleben, das die BÖG für heuer erstellt hat.
So gibt es erstmals in Österreich die Möglichkeit, den aus dem TV bekannten „Foodhunter“ Mark Brownstein aus den USA zu erleben, der als eine Art kulinarischer Trendscout in den entlegensten Winkeln unterwegs ist und Küchenchefs in aller Welt mit seinen Entdeckungen inspiriert.
Live auf der Bühne sorgen der österreichische Pionier der Molekularküche, der Wiener Experimentalphysiker Werner Gruber (als Hobby frei nach dem Credo „Jedes Mal kochen ein Experiment, jedes Mal essen eine Messung“ beschäftige ich mich auch mit der kulinarischen Physik) sowie der prominente deutsche Koch Heiko Antoniewicz für spektakuläre Kochkunst. Der Deutsche, der aktuell als Trainer und Berater arbeitet, gibt auch küchenphilosophisch betrachtet einiges her. Denn seiner Beschäftigung mit der molekularen Veränderung von Lebensmitteln steht sein Bekenntnis gegenüber, dass er für die simple Zusammenstellung hochwertigen Brots mit Butter und Salz alles andere stehen lässt.
Für größtes kulinarisches Talent und höchste kulinarische Qualität bürgt weiters Jörg Wörther, der sich ebenfalls den Besuchern des BÖG-Kongresses stellen wird.
Gewissermaßen als Konterpart dazu garantiert Österreichs wohl prominentester Gourmetkritiker und vielfacher Kochbuchautor Christoph Wagner einen kritischen Zugang zur Gastronomie und ihren aktuellen Trends.
Diese und andere Vortragende erleben die Kongressbesucher im spektakulären Umfeld des nagelneuen Ferrry Porsche Congress Centers in Zell am See.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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