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Auf die Herkunft kommt es an

11.10.2010

Wien. Am 22. Oktober 2010 findet erstmals der "Tag des Österreichischen Sekts" mit zahlreichen Aktivitäten, die das Bewußtsein für heimische Qualität und österreichischen Sekt wecken sollen, statt.

Am 22. Oktober findet erstmals der "Tag des Österreichischen Sekts" statt. Die von den österreichischen Sekthäusern Goldeck, Hochriegl und Schlumberger ins Leben gerufene Initiative wird gemeinsam mit den Partnern Bründlmayer, Inführ, Kattus, Steininger und Szigeti getragen und von zahlreichen Unternehmen des heimischen Handels und der Gastronomie unterstützt. Es geht dabei darum die Bedeutung, die Qualität und die Vielfalt österreichischen Sekts aufzuzeigen und, genauso wie bei heimischem Wein, den Stolz dafür zu wecken.

 

100 Prozent Österreich

Österreichischer Sekt besteht zu 100 Prozent aus heimischen Trauben. Die bewusste Entscheidung für 100 Prozent Österreich - auch in Jahren wie heuer mit stark steigenden Preisen für heimische Trauben - unterstützt zahlreiche österreichische Weinbauern und die oft klein strukturierte Landwirtschaft. Die Bedeutung der österreichischen Sektkellereien wird deutlich, wenn man die rund 800 Winzerfamilien und geschätzte 5000 Hektar Rebfläche - das sind 10 Prozent der gesamten österreichischen Rebfläche - betrachtet, die für die Herstellung des heimischen Sekts benötigt werden. Durch das Bekenntnis zu österreichischen Rohstoffen, österreichischen Lieferanten, österreichischen Dienstleistern und zum Produktionsstandort Österreich leisten österreichische Sektkellereien einen wichtigen Beitrag zum Volkseinkommen, da die Wertschöpfung zu 100 Prozent in Österreich stattfindet. Die kurzen Transportwege der Rohstoffe, Verpackungsmaterialien und des fertigen Produktes innerhalb des Landes schonen Klima und Umwelt

 

Heimsicher Wein als Vorbild

 Im Jahr 2009 wurden in Gastronomie und Handel insgesamt 28,4 Millionen Liter Schaumwein (Sekt, Champagner, Frizzante, Prosecco) verkauft: davon 16,4 Millionen Liter Sekt, 11,1 Millionen Liter Frizzante/Prosecco und 0,9 Millionen Liter Champagner*. Insgesamt bedeutet dies einen Anteil der österreichischen Sekte am Gesamtsektmarkt von etwa 48 Prozent. Betrachtet man den gesamten Schaumweinmarkt so sinkt der Marktanteil der österreichischen Sektprodukte auf rund 28 Prozent. Im Vergleich dazu liegt bei Wein der Marktanteil österreichischer Produkte in der Gastronomie bei 85 Prozent. "Österreich hat hervorragende Weinbaugebiete, WinzerInnen und international anerkannte Weine. Noch stärker als bisher müssen wir bei GastronomInnen und KonsumentInnen ins Bewusstsein rufen, dass wir genauso hervorragende österreichische Sekte mit eigener Identität und Stil haben." so Eduard Kranebitter, Vorstandsvorsitzender von Schlumberger und Initiator des "Tag des Österreichischen Sekts". Und weiter: "Die Marktanteile von österreichischem Sekt am Gesamtschaumweinmarkt gegenüber jenen von heimischem Wein, zeigen leider dass hierfür noch Einiges zu tun ist. Während es bei Wein als selbstverständlich angesehen wird, dass in der Gastronomie zu 85 Prozent auf heimische Produkte zurückgegriffen wird, trifft dies auf Sekt noch nicht zu. Mit dem Tag des Österreichischen Sekts wollen wir dies ändern und den ÖsterreicherInnen heimischen Sekt, dessen Qualität und Vielfalt näher bringen."

Geschmacksstarke Erlebnisreise

Verschiedene Aktivitäten laden am 22. Oktober zu einer Erlebnisreise durch die überraschende Vielfalt dieses prickelnden heimischen Spitzenproduktes ein. Gezeigt wird, dass ein gutes Glas Sekt nicht nur zu besonderen Anlässen genossen werden kann und für jeden Geschmack etwas dabei ist. Bei einem gemeinsamen Sektstand aller Partner am Michaelerplatz in Wien (16 bis 21 Uhr) werden Prominente wie Karl Hohenlohe, Birgit Sarata, Heinz Hanner, Oliver Stamm, Andrea Buday und Maria Lahr Sekt für einen guten Zweck ausschenken. Die Einnahmen werden jener fünfköpfigen niederösterreichischen Winzerfamilie gespendet, die unlängst auf tragische Weise ihren Vater bei einem Unfall mit der Weinpresse verloren hat. Die Partner des Tages des Österreichischen Sekts bieten einen "Tag der offenen Türe" in ihren Sektkellereien und laden auf ein gratis Glas Sekt ein.

 

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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