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Aufgespießt

04.08.2014

Sehr geehrte Frau Direktor, sehr geehrter Hotelier!

Wenn Sie je mit einem Designer zusammenarbeiten, dann könnten
folgende Erlebnisse von Interesse sein: Designer lieben es karg und minimalistisch, sie hassen Schalter und andere Bedienungselemente. Also verstecken sie sie mit viel Fantasie hinter Paneelen, Wandvorsprüngen, Vorhängen und im Nachttisch. Dort liegt dann ein Teil wie aus einem Cockpit mit einer Art Windows-8-Oberfläche. Nach vielen Trial-and-Error-Versuchen gelingt es dem Gast möglicherweise, Licht zu machen, Fenster zu schließen, Vorhänge zu bewegen. Designer verwirklichen sich auch gerne in Sitzmöbeln. Die haben dann seltsame Farben und gewöhnungsbedürftige Polsterungen. Diese Sessel sind wohl nicht zum Sitzen kreiert worden, so ungemütlich sind sie. Bleibt letztendlich das gute alte Bett. Denn bei diesem sind den Kreativen noch immer keine avantgardistischen Lösungen eingefallen – dem Himmel sei Dank.

 

Herzlichst, Ihre

Frau Naseweis

 

Frau Naseweis ist seit 40 Jahren beruflich in Hotels unterwegs, in
kleinen und großen, nah und fern, national und international. Alles, was sie beschreibt, hat sie schon erlebt – und das nicht nur einmal.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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