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Aufgespiesst

19.03.2015

Sehr geehrte Frau Direktor, sehr geehrter Hotelier!

Weil wir schon beim Testen sind, da fällt mir noch etwas ein, was mich immer wieder international und national sehr ärgert. Verbringen Hoteliers eigentlich zumindest eine Nacht in einem ihrer Räume? Besonders wichtig wäre das vor einer
Generalrenovierung im Musterzimmer. Nach einer solchen Nacht darf es dann nicht mehr passieren, dass die Nachttischlampen das Lesen unmöglich machen, weil sie matte Funzeln sind, der Fön im Badezimmer nichts anderes von sich gibt als einen zarten Luftstrom, die Beleuchtung im Badezimmer so positioniert ist, dass sie überall hinleuchtet, nur nicht ins Gesicht.
Hoteliers geben sehr viel Geld aus, um im Zwanzig-Jahre-Rhythmus die Zimmer neu zu gestalten. Warum also wird so selten dazugelernt, warum passieren immer noch dieselben Fehler? Die diesbezüglichen Anbieter haben alles im Portefeuille: g’scheite Lampen, kraftvolle Föns und ordentliche Beleuchtungskonzepte.

Das alles fragt sich, herzlichst, Ihre

Frau Naseweis

 

Frau Naseweis ist seit 40 Jahren beruflich in Hotels unterwegs, in kleinen und großen, nah und fern, national und international. Alles, was sie beschreibt, hat sie schon erlebt – und das nicht nur einmal.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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