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Aufgespießt: Essen

21.10.2014

Sehr geehrte Frau Direktor, sehr geehrter Hotelier!

Seit vielen Monaten meckere ich jetzt, kritisiere Ihr Tun und bemäkle Ihre Vorgangsweisen. Wahrscheinlich gehe ich Ihnen schon stark auf die Nerven als ewige Besserwisserin. Aber Sie dürften sich für meine Kolumne interessieren, denn sie ist Anklick-Führende im Newsletter.

Darum heute ausnahmsweise nur Lob. Es geht ums Essen, ein großes Atout der heimischen Hotellerie. In der Früh biegen sich die Tische, und wer hier nichts Passendes findet, dem ist nicht zu helfen. Mittag gibt’s dann logischerweise wenig bis nichts. Aber die sogenannte Wohlfühl-Pension tischt bereits zur Jause hausgemachte Kuchen auf, Gedichte aus dem Backrohr. Und die mehrgängigen Abendmenüs sind wirklich erstklassig und fantasievoll, Auswahl bis zum Gehtnichtmehr, Qualität vom Feinsten. Wenn auch die Dame des Hauses dabei ist oder der Hotelier, wenn dann noch der Küchenchef auftaucht und der Patissier seinen Applaus in Empfang nimmt – ich garantiere, Ihre Gäste wissen das sehr zu schätzen.

 

Ihre Frau Naseweis

Frau Naseweis ist seit 40 Jahren beruflich in Hotels unterwegs, in kleinen und großen, nah und fern, national und international. Alles, was sie beschreibt, hat sie schon erlebt – und das nicht nur einmal.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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