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Aufstand im Bierland

21.09.2021

Österreichs unabhängige Brauereien werben ab sofort mit dem Siegel "Österreichische Privatbrauerei - 100 % unabhängig". 

Trafen sich in Ottakring, um die Initiative zu präsentieren: Die Brauherren von Murauer, Schremser, Zwettler, Freistädter, Hirter, Schloss Eggenberg, Trumer, Mohren sowie Stiegl und Ottakringer.
Das neue Logo wird auf allen Bierflaschen und Verpackungen zu finden sein. Bei Ottakringer etwa kommt das Logo auch auf die Kronkorken.

Die „Dominanz der Konzernbiere“ ist für die heimischen Privatbrauereien alarmierend. Deshalb haben die mittelständischen „CulturBrauer“ (Murauer, Schremser, Zwettler, Freistädter, Hirter, Schloss Eggenberg, Trumer, Mohren) sowie Stiegl und Ottakringer unter dem Motto  „Für immer konzernfrei“ die Initiative „Österreichische Privatbrauerei – 100 % unabhängig“ gestartet. Ein neues Siegel soll auf alle Etiketten, Bierdosen und Kronenkorken der (vorerst) zehn Brauereien gedruckt werden und als Orientierungshilfe für Gäste und Konsumenten dienen. „Wir wollen uns von den internationalen Großkonzernen abgrenzen“, sagt etwa Ottakringer-Chef Siegfried Menz. 

Fast alle sind eingeladen

Eingeladen zur Teilnahme sind alle Brauereien im Privatbesitz, die ihren Sitz in Österreich haben, zumindest seit drei Jahren tätig sind und keine ausländischen Beteiligungen aufweisen. Ewald Pöschko, Geschäftsführer der Braucommune in Freistadt und CulturBrauer-Sprecher: „Wir verstehen uns als Wertegemeinschaft“, das neue Siegel sei als Herkunftskennzeichnung gedacht und soll der Marktkonzentration in Österreich entgegenwirken. Und das soll durch diese Initiative ermöglicht werden: Auf einen Blick erkennen, ob es sich bei dem Produkt um ein Bier aus einer österreichischen Privatbrauerei handelt. Nicht mehr und nicht weniger. Aus Sicht der Initiative steht die Biervielfalt, auf die Österreich zu Recht stolz sein kann, auf dem Spiel. 

Autor/in:
Alexander Grübling
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