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Auslandsreisen weiterhin steigend

08.03.2007

Laut der neuesten Ergebnisse des "World Travel Monitors", die wie jedes Jahr auf der ITB Berlin präsentiert werden, konnten die Auslandsreisen weltweit einen Zuwachs von 5 Prozent verzeichnen.

Verursacht wurde diese Steigerung vor allem durch eine insgesamt positive Wirtschaftsentwicklung und eine weitere Expansion der Low-Fare-Angebote. Aber auch der Umstand, dass immer mehr Menschen, vor allem in Asien, mehr von der Welt entdecken möchten, war ausschlaggebend.
Gestiegen sind die Auslandsreisen in allen Kontinenten. Das stärkste Wachstum verzeichneten Asien und Afrika mit 8 Prozent. Der Anstieg in Amerika und Europa betrug jeweils 3 Prozent.

Insgesamt unternahmen die Europäer 388 Millionen Auslandsreisen, wobei dafür 351 Milliarden Euro ausgegeben wurden, was einer Umsatzsteigerung zu 2005 von 6 Prozent entspricht.

Der dynamischste Quellmarkt in Europa war Polen, wo das Auslandsreisevolumen um 17 Prozent wuchs. Danach folgen Russland und Irland mit einer jeweiligen Steigerung von 10 Prozent. Aber auch Spanien und Italien, beide mit einem Zuwachs von 8 Prozent, sowie Tschechien und die Schweiz, beide mit einem Plus von 7 Prozent, entwickelten sich überdurchschnittlich positiv.

Das größte Wachstum verzeichnete das Segment "Event", mit einer Steigerung von 14 Prozent. Sehr gefragt war auch der "Urlaub auf dem Land" mit einem satten Wachstum von 9 Prozent. Die Städtereisen steigerten sich um 5 Prozent und das Segment "Sun & Beach Urlaub", die Haupturlaubsart der Europäer, legte um 4 Prozent zu.
Das beliebteste ausländische Reiseziel der Europäer war Spanien mit einem Marktanteil von 13 Prozent. Auf Rang konnte sich Frankreich platzieren, gefolgt von Deutschland und Italien. Österreich liegt mit einem Anteil von 5 Prozent auf Platz 6. Insgesamt entfallen auf die Reiseziele Spanien, Frankreich, Deutschland, Italien, Großbritannien, Österreich und die Türkei mehr als die Hälfte aller Reisen der Europäer.

Die Deutschen unternahmen im Jahr 2006 287 Millionen Reisen, wodurch das Reisevolumen gegenüber dem Vorjahr um 1 Prozent stieg. Die Nummer-Eins-Destination war Spanien, entsprechend dem Gesamttrend in Europa, mit einem Marktanteil von 17 Prozent. An zweiter Stelle in der deutschen Beliebtheitsskala liegt aber Österreich (15 Prozent), gefolgt von Italien (13 Prozent).

Alice Rienesl von der ITB Berlin

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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