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Wiener OpeRn Air in Hamburg

Außergewöhnliche "Opern-Premiere"

10.09.2012

Wien/Hamburg. Eine noch nie dagewesene „Opern-Premiere“ verschaffte der WienTourismus den Hamburgern im Rahmen seines Destinationsmarketings: Er ließ in der Hafen-City, am Vorplatz zur gerade entstehenden Elbphilharmonie, die Fassade der Wiener Staatsoper realitätsnah nachbauen und übertrug darauf via Satelliten live zwei Vorstellungen der Wiener Staatsoper.

Anfang September lud der WienTourismus auf den Vorplatz der in Bau stehenden Elbphilharmonie in Hamburgs Hafen-City zum „Wiener OpeRn Air“. Dort erwartete das Publikum die Fassade der Wiener Staatsoper auf einem Gerüst im Ausmaß von 18 x 9 Metern, wo mit 3D-Effekten ein räumlicher Eindruck des Gebäudes simuliert wurde. Keine Simulation, sondern richtige Live-Übertragungen per Satelliten aus der Wiener Staatsoper waren die Vorstellungen auf dem 7 x 4 Meter großen LED-Screen in der Mitte der Konstruktion: „L'elisir d'amore" von Gaetano Donizetti am ersten und „Don Carlo" von Giuseppe Verdi am zweiten Abend.

Einführung von Barbara Rett
Unmittelbar vor den Vorstellungen gab Kulturmoderatorin Dr. Barbara Rett – persönlich direkt vor Ort – eine fachkundige Einführung in das jeweilige Werk. Danach wurden am Screen Grußadressen von Staatsoperndirektor Dominique Meyer, dem Dirigenten von „Don Carlo“ Generalmusikdirektor Franz Welser-Möst und von jenen SängerInnen eingespielt, die das Publikum in der folgenden Vorstellung – selbstverständlich gratis – erleben konnte. Schon ab 12 Uhr waren auf dem Screen verschiedenste Werbe-Sujets des WienTourismus zu sehen und ab dem frühen Abend auch Videos von Wien und der Wiener Staatsoper, zu diesen gab es dann auch kulinarische Begleitung in Form von Wiener Schmankerln, die an einem Wien-Stand angeboten wurden. Während der gesamten Aktion wurden Flyer mit Wien-Arrangements verteilt.

Gut organisiertes Großprojekt
Tourismusdirektor Norbert Kettner zu dem außergewöhnlichen Marketing-Coup: „Diese beeindruckende Darstellung der Musikstadt Wien in jenem Land, aus dem die meisten Gäste unserer Stadt kommen, ist uns nur gelungen, weil die Wiener Staatsoper so bereitwillig mitgeholfen hat, dieses Mega-Projekt zu verwirklichen. Sie hat dem WienTourismus alle dafür nötigen technischen Voraussetzungen ermöglicht und uns auch organisatorisch tatkräftig unterstützt." Staatsoperndirektor Dominique Meyer betonte: „Als der WienTourismus vor dem Sommer auf uns zugekommen ist mit der Idee, zwei Vorstellungen der Wiener Staatsoper live nach Hamburg zu übertragen, war ich sofort begeistert. Die Gelegenheit, einmal auch im Ausland live mit Bild und Ton präsent zu sein – dazu noch zum Saisonauftakt Anfang September – hat einen weitreichenden Werbewert und das wollten wir uns natürlich nicht entgehen lassen. Ich freue mich, dass dieses erste gemeinsame ,Wiener Opernair‘ in Hamburg so erfolgreich war, und hoffe, dass es in naher Zukunft – womöglich in einer anderen Metropole dieser Welt – wiederholt werden kann.“

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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