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Austrian Airlines: 15 Prozent Zuwachs

06.08.2004

Das erste Halbjahr ist bei der Austrian Airlines Group erfolgreich zu Ende gegangen: Im Linienverkehr konnte das Unternehmen einen 15-prozentigen Zuwachs verbuchen. Die Linienauslastung betrug 71,2 Prozent.

Der Verlust konnte deutlich gedrückt werden. Das EBIT konnte um 4,4 Mio. Euro auf minus 18,9 Mio. Euro gesenkt werden. Das Ergebnis vor Steuern beträgt minus 27,5 Mio. Euro. Gründe für die Verringerung des Verlustes liegen neben der verstärkten Auslastung auch in einer Kostenreduktion. Im Einklang mit der stärkeren Nachfrage stiegen die Flugumsätze im ersten Halbjahr um 12 Prozent von 877,1 Mio. auf 982,4 Mio. Euro.

Die Zahl der transportierten Passagiere erhöhte sich um 15,4 Prozent auf 3.753.751. Die Umsatzerlöse im Segment Linie erreichten 875,1 Mio. nach 768,9 Mio. Euro im Vorjahr. Während der Steigerung im Linienverkehr deutlich ausfiel, konnte das Marktsegment Charter nur um einen Prozentpunkt ausgeweitet werden. Die ausgelasteten Passagierkilometer erhöhten sich dort allerdings mit 2,6 Prozent überproportional. Die Umsatzerlöse im Segment Charter beliefen sich auf 107,3 Mio. nach 108,2 Mio. Euro im Vorjahr.

"Es ist gelungen die Einheitskosten um weitere 6,4 Prozent im Vorjahresvergleich zu senken, wodurch wir unsere Wettbewerbsposition neuerlich verbessern konnten", so Finanzvorstand Thomas Kleibl. Eine Modernisierung der Flottenstruktur wurde mit dem Verkauf von zwei Boeing 737-400 konsequent fortgesetzt.

Dem Unternehmen sei es gelungen, nicht nur rückläufige Einheitserträge über gesteigerte Auslastungen und weitere Kostenreduktionen größtenteils zu kompensieren, sondern in beiden Bereichen, sowohl im klassischen Netzwerksegment als auch im Markt für Billigflugnachfrage die Marktanteile auszubauen. Geplant sind als weitere Schritte eine stärkere Etablierung in Zentral- und Osteuropa, um die Marktführerschaft auszubauen.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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