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Bäuerliche Vermieter halten ihre Auslastung

25.05.2010

Salzburg. Bei der aktuellen Befragung der Mitglieder von  „Urlaub am Bauernhof“ beurteilten die bäuerlichen Vermieter ihre Zufriedenheit mit der Wintersaison 2009/2010 mit der Schulnote 2 – und damit gleich gut wie im Vorjahr. Der durchschnittliche Preis für eine Ferienwohnung stieg um 5 Prozent.

Die bäuerlichen Unterkünfte in Salzburg erwirtschaften 40 Prozent des Betriebseinkommens mit dem Urlaub

Der durchschnittliche Übernachtungspreis für Zimmer/Frühstück lag bei Euro 26,30 pro Person/Tag und war damit etwas niedriger als im letzten Winter. Dafür stieg der durchschnittliche Ferienwohnungspreis um fast 5 Prozent. Dieser liegt somit bei 79,16 Euro für eine Ferienwohnung für vier Personen. Das Preisniveau der Urlaub am Bauernhof-Mitgliedsbetriebe liegt insgesamt rund ein Viertel über dem Durchschnitt aller Salzburger Bauernhöfe. Dem allgemeinen Trend folgend verringerte sich die Aufenthaltsdauer auch bei den Salzburger Ferienhöfen leicht und liegt im Winter 2009/2010 bei durchschnittlich 5,9 Tagen. Vergleichsweise bleiben Gäste im Salzburger Land ca. 3 - 4 Tage.

 

Gutes Zusatzeinkommen für die Bauernhöfe

Rund 72 Prozent der befragten Mitgliedsbetriebe geben die Internetseite von „Urlaub am Bauernhof“ als ihr wichtigstes oder zweitwichtigstes Werbemedium an: 159,2 Anfragen erhielt ein Betrieb im vergangenen Winter durchschnittlich über das UaB-Internet. Daraus konnte ein Bauernhof im Durchschnitt 27 Buchungen erzielen. Als weitere wichtige Werbemedien nennen die bäuerlichen Vermieter die Bauernhofkataloge und Weiterempfehlungen von (Stamm-) Gästen. Dies bestätigt die hohe Effizienz des Internets als touristisches Werbemedium gerade auch für die Salzburger Ferienbauernhöfe. Die Salzburger Urlaub-am-Bauernhof-Mitglieder gaben für Werbemaßnahmen in der Wintersaison 2009/2010 durchschnittlich 93,10 Euro pro Gästebett aus. Gut investiertes Geld, denn fast 40 Prozent des Betriebseinkommens (38,40 %) wird von den Mitgliedsbetrieben im Schnitt mit dem Bereich Urlaub am Bauernhof erwirtschaftet.

 

Buchungen heimischer Gäste steigen

Rund die Hälfte aller Nächtigungen wird mit Stammgästen erzielt, worin sich die hohe Zufriedenheit der Gäste spiegelt. Damit ist jeder zweite Urlaub-am-Bauernhof-Gast ein "neuer" Gast. Auffallend ist das stetige Anwachsen des Inlandsmarktes, der mit dem deutschen Markt der größte Herkunftsmarkt für die Bauernhöfe darstellt. Buchungen aus den Niederlanden und Zentraleuropa verzeichneten leichte Steigerungen. Insgesamt kann ein hoher Nationen-Mix und somit ein hoher Grad an Internationalisierung auf den Bauernhöfen festgestellt werden. Gäste aus Zentraleuropa (v.a. Tschechien), aber auch aus Frankreich, Italien, Zypern, Griechenland oder Israel finden die Salzburger Ferienhöfe zunehmend attraktiv.

 

Winter noch stärker gefragt als Sommer

Die Bauernhöfe erzielen rund 40 Prozent der Nächtigungen im Sommer und 60 Prozent im Winter, wobei eine Annäherung an Sommer-/Winternächtigungen zu gleichen Teilen klar zu erkennen ist. Die Marketingmaßnahmen zielen mit den zusätzlichen Bauernhofkatalogen in englisch, französisch und italienisch verstärkt auf Frankreich und Italien sowie die Niederlande und Zentraleuropa, um das Produkt Urlaub am Bauernhof  saisonunabhängiger zu vermarkten. "Die Vermietung war damit auch im letzten Winter ein wichtiges, gesundes wirtschaftliches Standbein für die bäuerlichen Betriebe", betont der Landesobmann LKR Klaus Vitzthum, und er fügt hinzu: "Der vergangene Winter und die aktuelle Lage stimmen uns optimistisch. Die Sommeranfragen und Buchungen laufen sehr zufriedenstellend in gewohntem Umfang. Der Sommer schaut gut aus und viele Höfe haben bereits Gästebuchungen für September und Oktober.“

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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