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Bartenstein erwartet gute Wintersaison im Tourismus

21.11.2005

"Alle Anzeichen deuten darauf hin, dass der
österreichische Tourismus auch in der neuen Saison die Erfolge der
vergangenen Winter fortsetzen kann", erklärte Wirtschafts- und
Arbeitsminister Martin Bartenstein Wirtschafts- und Arbeitsminister
Martin Bartenstein zu einer soeben vom Wirtschaftsforschungsinstitut
publizierten Prognosestudie, die für den Zeitraum November 2005 bis
inklusive April 2006 einen Zuwachs bei der Zahl der Ankünfte von
durchschnittlich 1,7% (Inländer +2,3%, Ausländer +1,0%) gegenüber dem
vergangenen Winter erwarten lässt.

Dieser Wert ist ein Durchschnitt aus den Ergebnissen verschiedener
Prognosemodelle, die Studienautor Egon Smeral eingesetzt hat, um die
Einflüsse diverser das Reiseverhalten beeinflussender Faktoren (z.B.
die Lage von Feiertagen im Bezug auf Wochenenden oder den 2006 späten
Ostertermin) berücksichtigen zu können. Dieser Durchschnittswert
dürfte, wie Smeral unter Hinweis auf die Relation zwischen Prognosen
für die vergangene Sommersaison und die tatsächliche Entwicklung
feststellt, eine Unterschätzung liefern, der Zuwachs in Wirklichkeit
also höher ausfallen.

Der Rekordwinter 2004/05 mit dem besten je erzielten Ergebnis
werde aller Voraussicht nach erneut überboten, zeigt sich Bartenstein
zuversichtlich. Der prognostizierte Zuwachs bei Gästeankünften werde
zweifellos auch mehr Nächtigungen und vor allem höhere Umsätze in der
Tourismusbranche bewirken.

Im Winter 2004/05 (November 2004 bis April 2005) wurden insgesamt
59,2 Millionen Nächtigungen registriert. Einer Zunahme bei
ausländischen Gästen um 2,5 % gegenüber 2003/04 stand ein Rückgang
bei inländischen Gästen um 0,7 % gegenüber. Der Zuwachs beim
Nächtigungsaufkommen in 5- und 4-Sterne Hotels um 4,8% ließ einen
Trend zu höheren Qualitätsansprüchen erkennen. Mit Ausnahme von NÖ (-
0,4 %) konnten alle Bundesländer Zuwächse verzeichnen; die stärksten
im Burgenland (+ 4,3 %) und Salzburg (+ 4,0 %). Die Tourismusumsätze
sind um 4,2% gestiegen und haben eine Größenordnung von 9,78
Milliarden Euro erreicht.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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