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Beachtlicher Aufschwung

26.06.2012

Niederösterreich. In den Jahren zwischen 2005 und 2010 hat die Tourismuswirtschaft entlang der Donau in Niederösterreich einen beachtlichen Aufschwung erlebt, was sich in einem erheblichen Beitrag zum Wertschöpfungszuwachs in der Region niederschlug.

Hatten 2005 die Gesamtumsatzerlöse aus dem Beherbergungs- und Gaststättenwesen in der Tourismusdestination Donau Niederösterreich noch rund 310 Millionen Euro ausgemacht, waren sie 2010 bereits auf knapp 376 Millionen Euro geklettert. Das ist ein jährlicher Anstieg um durchschnittlich 3,9 Prozent, wie die Österreichische Hoteliervereinigung (ÖHV) in einer Studie berechnet hat. Auch weitere von der ÖHV erhobene Kennzahlen stellen der touristischen Entwicklung an der Donau in Niederösterreich ein sehr gutes Zeugnis aus. So sind die Erlöse aus der Beherbergung von 2005 bis 2010 mit jährlichen Wachstumsraten von 7,5 Prozent von 35,9 auf 51,6 Millionen Euro gestiegen, die Erlöse aus der Verabreichung von Speisen und Getränken um jährlich 3,7 Prozent von 250,4 auf 300,7 Millionen Euro.

Beständige Qualität macht sich bezahlt
Dass die Tourismusunternehmen an der niederösterreichischen Donau konsequent auf die Qualitätsschiene setzen, macht sich offenbar bezahlt. Hatten 2005 die damals 32 4- und 5-Stern-Hotels mit knapp 3.200 Betten rund 325.000 Ankünfte und 503.000 Nächtigungen erzielt, gab es 2010 in der Region schon 40 Beherbergungsbetriebe der gehobenen Klasse, die mit über 3.800 Betten fast 357.000 Ankünfte und 551.000 Nächtigungen verzeichnen konnten. Betrachtet man alle Beherbergungsbetriebe an der Donau in Niederösterreich zusammen, so sind deren Umsätze pro Bett im Zeitraum von 2005 bis 2010 mit einem durchschnittlichen jährlichen Wachstum von 5,8 Prozent von 3.900 auf 5.200 Euro gestiegen. In der Tourismusdestination Donau Niederösterreich gab es 2010 insgesamt 728 Beherbergungs- und Gaststättenbetriebe mit 6.600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. (mm)

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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