Direkt zum Inhalt
v.l.: Lebensgefährtin und Sommellière Sarah Falch, Martina Hohenlohe, Koch des Jahres 2019 Benjamin Parth und Karl Hohenlohe

Benjamin Parth ist Koch des Jahres

17.09.2018

Ischgl hat sich in den vergangenen Jahren zur kulinarischen Pilgerstätte für Feinschmecker entwickelt (siehe ÖGZ). Die ausgezeichneten Köche der Region vereinen aktuell 16 Hauben, 24 Sterne und 28 Gabeln in zehn Restaurants. Folgerichtig kommt nun auch der Gault&Millau Koch des Jahres 2019 aus Ischgl – gekürt wurde Benjamin Parth, Küchenchef im Restaurant Stüva im Hotel Yscla.

Im Rahmen einer stimmungsvollen Gala auf der Ischgler Idalpe wurde nun der erst 30-jährige Koch Benjamin Parth zum Gault&Millau Koch des Jahres 2019 ausgezeichnet – eine Ehrung, die den Ehrgeiz von Parth weiter anstachelt: „Das ist eine phänomenale Bestätigung und gleichzeitig ein Etappensieg auf dem Weg zu unserem großen Ziel: der vierten Haube!“

Wirtschaftlichkeit geht vor

Im ÖGZ-Interview (siehe kommende ÖGZ) sagt er: "Wichtig ist, dass man seine eigene Handschrift entwickelt, auf dem Niveau, wo wir mit dem Stüva sind. Und vor allem sich selber treu bleibt." Und für ihn kommt die Wirtschaftlichkeit an erster Stelle: "Wenn die Wirtschaftlichkeit nicht gegeben ist, hilft das größte Kochtalent nichts. Man hat ja ein Team um sich. Das sind Menschen und deren Familien, für die man verantwortlich ist. Ich bin auch Führungskraft, und ich muss dafür auch gerade stehen, wenn ich Mist bauen würde. Da hat man Verantwortung, ob man will oder nicht. Das unterschätzen manche.“

Autor/in:
Thomas Askan Vierich
Werbung

Weiterführende Themen

Um 22:00 Uhr müssen die Gastro-Betriebe in den westlichen Bundesländer (Vbg, T, S) geschlossen haben.
Gastronomie
29.09.2020

Nachdem in Tirol die Sperrstunde auf 22.00 Uhr vorverlegt wurde, gab es am Wochenende  Schwerpunktkontrollen in der heimischen Gastronomie. Dabei wurden insgesamt 341 Lokalen in ganz Tirol ...

Hotellerie
10.09.2020

Die Hoteliers und Gastwirte in der Innsbrucker Altstadt trifft es heuer gleich doppelt: Corona-Krise und ­Riesen-Baustelle. Die ÖGZ hat sich umgesehen

Auch so kann man Schweine halten. Tun leider viel zu wenige Bauern.
Gastronomie
10.09.2020

Der Fleischer Hörtnagl hat schon früh begonnen, die Landwirtschaft in den Vermarktungsprozess regionaler Produkte ­einzubinden – und beliefert auch die Gastronomie mit besonderem Fleisch

Produkte
10.09.2020

Mit einem gemeinsamen Burger (samt Einheitspreis) fördern die Pitztaler Wirte die regionale Landwirtschaft. Ihre Erfahrungen widerlegen auch die Mär, dass für höhere Qualität niemand zahlen will ...

Hotellerie
10.09.2020

Die Eigentümer der Venet-Bergbahnen mussten unlängst Kapital zuschießen. Mit einer guten Wintersaison und Angeboten, auch für die Sommergäste, will man wieder in die Erfolgsspur zurück

Werbung