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Besser als erwartet

26.01.2010

Statistik Austria. Das Tourismusjahr 2009 war trotz Krise das fünfbeste in der Geschichte. Die Anzahl der Nächtigungen ist gegenüber dem Spitzenjahr 2008 um 1,9 Prozent auf 124,25 Millionen zurückgegangen. Die inländischen Nächtigungen erreichten dafür mit 34,43 Millionen und einem Plus von 1,6 Prozent einen neuen Rekordwert, die deutschen Gästenächtigungen sind dagegen wieder unter die 50-Millionen Marke gefallen.

Tourismus auch im Jahr 2009 mit 124 Millionen Nächtigungen auf hohem Niveau

Im Kalenderjahr 2009 lag laut Statistik Austria die Anzahl der Nächtigungen mit insgesamt 124,25 Mio. um 1,9% unter jener des Vorjahres, erreichte aber damit noch immer das fünftbeste jemals erhobene Ergebnis, welches nur von den Jahren 1991, 1992 (Rekordwert mit 130,42 Mio. Nächtigungen), 1993 und 2008 übertroffen wurde. Mit 34,43 Mio. Nächtigungen erreichten die inländischen Gäste einen neuen Rekordwert und lagen damit um rd. 0,5 Mio. Nächtigungen bzw. +1,6% über dem Vorjahr; die Zahl der Nächtigungen ausländischer Gäste belief sich auf 89,82 Mio. (-3,3% gegenüber dem Vorjahr), nach 2008 mit 92,84 Mio. der zweitbeste Wert seit 13 Jahren.

Kontinuierlich immer weniger deutsche Gäste

Verzeichnete man zu Beginn der 1980er Jahre noch mehr als 65 Millionen deutsche Gästenächtigungen, waren es im Kalenderjahr 2009 um knapp ein Drittel weniger (48,83 Mio.; -2,6% im Vergleich zu 2008). Auch bei Gästenächtigungen anderer wichtiger Herkunftsländer waren Rückgänge zu erkennen, so bei Gästen aus den Niederlanden (-1,2%) oder aus Großbritannien (-16,8%); andererseits konnten die Nächtigungen von Gästen aus der Schweiz (+2,2%), aus Italien (+1,3%), aus Tschechien (+9,9%) und aus Frankreich (+0,3%) zulegen. Die Zahl der Nächtigungen in Hotels und ähnlichen Betrieben entwickelte sich durchwegs rückläufig, wobei 2-/1-Stern Betriebe die höchsten relativen Verluste hinnehmen mussten (-5,7%). Die negative Nächtigungsbilanz in den 5-/4-Stern Hotels (-1,5%), in welchen rund ein Drittel der Gesamtnächtigungen 2009 stattfanden, konnte durch die steigende Zahl von inländischen Gästen (+3,9%) abgefedert werden.

Tendenz steigend bei Niederlande und Italien

Im ersten Drittel der Wintersaison 2009/10 (November und Dezember 2009) sank die Zahl der Nächtigungen um 2,3% auf 13,65 Mio., jene der Ankünfte um 1,6% auf 4,05 Mio. Die Zunahme der Nächtigungszahl von inländischen Gästen lag bei 0,7% (3,89 Mio.), ausländische Gäste nächtigten um 3,4% weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Eine rückläufige Nächtigungsentwicklung ist unter den wichtigsten Herkunftsländern für die deutschen Gäste zu beobachten (-4,8%), ebenso für Gäste aus Großbritannien (-12,3%), aus Tschechien (-3,5%), aus Polen (-6,1%), aus Ungarn (-14,5%), aus Rumänien (-21,5%), aus Russland (-1,9%) und aus den USA (-5,3%). Deutlich positiv entwickelte sich die Zahl der Nächtigungen von Gästen aus dem zweitwichtigsten Herkunftsland Niederlande mit +4,3%, sowie aus Italien (+8,6%), aus der Schweiz (+2,1%), aus Belgien (+7,7%), aus Frankreich (+1,7%), aus Dänemark (+1,7%) und aus Schweden (+1,0%).

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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