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Best of Winterwein 2005

16.12.2005

Das Beste zum Feste: Zum Jahreswechsel haben edle Schaumweine und gehaltvolle Prädikatsweine ihren großen Auftritt. Der festlichen Anlässe gibt es schließlich jede Menge – und zu jedem gelungenen Fest gehört auch der entsprechend festliche Wein.

Während anderswo auf der Welt für die Gewinnung von edlen Süßweinen manchmal auch auf technische Hilfsmittel zurückgegriffen wird, gilt Österreich heute zurecht weltweit als Nummer 1 bei den Prädikatsweinen. Um der angebotenen Vielfalt annähernd gerecht werden zu können, haben wir die eingereichten Süßwein-Muster in vier Verkostungsgruppen gegliedert: 1. Auslesen und Beerenauslesen, 2. Trockenbeerenauslesen und Ausbruch, 3. Schilfwein und Strohwein sowie 4. Eiswein.
Best of Sweet
Es konnten alle am Markt erhältlichen Prädikatsweine an der ÖGZ Winterwein-Verkostung teilnehmen, ohne Einschränkung von Jahrgang und Alter. Bei allen vier Verkostungsgruppen zeigte sich ein breites Feld der sehr guten Weine, jeweils mit einigen daraus hervorragenden Vertretern ihrer Spielart – das waren oft die „usual suspects“, doch es gab auch einige Überraschungen.

Prickelndes zum Jahreswechsel
Bei der Sektverkostung trumpften die Langenloiser groß auf: Es gab einen Doppelsieg für Willi Bründlmayer sowie einen „Fast-Hattrick“ für Karl Steininger. Helmut Taubenschuss rettete die Ehre des Weinviertels mit einem 2. Platz ex aequo. Nun, auch beim Sekt sind die Spitzenplätze nicht ganz unerwartet. Ganz vorne mit dabei waren zwei Spezialitäten, von denen man das nicht wirklich erwartet hätte: Der „Muscato“ von Günter Triebaumer, der allen Verkostern so richtig Spaß gemacht hat, und der Schilcher-Frizzante von Willi Schilhan aus Gamlitz, der damit den Weststeirern ganz ausgezeichnet „ins Handwerk pfuschte“. Das Niveau auf den Plätzen war insgesamt relativ hoch, wenn auch der Jahrgang 2003 doch ein wenig üppig für wirklich spannende Schaumweine scheint. Immerhin lagen 18 von 25 Sekt-Spezialitäten in den Punkterängen über 14 und sind damit „Sehr gut“.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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