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Der Zweitplatzierte Steve Breitzke (v. l., Restaurant „Le Loft“ in Wien), Annemarie Foidl (Präsidentin ÖSOV) und Sieger Suwi Zlatic (Geigers Posthotel in Serfaus).

Bester Sommelier gekürt

29.10.2014

Geballtes Fachwissen bei den Sommelier-Staatsmeisterschaften in Langenlois: Unsere vinophilen Experten brillierten mit perfektem Englisch, charmantem Weinservice und toller Verkostungsleistung.

Weinwissen alleine reichte beim härtesten Sommelier-Wettbewerb des Landes nicht aus. Denn ein guter Sommelier ist auch bei Tee, Kaffee, Sake oder Käse firm. Wie hoch das Niveau der heimischen Sommellerie ist, zeigen alle drei Jahre die vom Österreichischen Sommelierverband (ÖSOV) veranstalteten Staatsmeisterschaften. Neben Routiniers traten heuer auch viele junge Nachwuchstalente im Loisium Wine & Spa Hotel in Langenlois um den Titel „Bester Sommelier Österreichs 2014“ an. Insgesamt 19 Kandidaten nahmen an der theoretischen und praktischen Vorausscheidung teil, die vier Finalisten wurden erst zu Beginn des Galaabends vor den über 100 Gästen bekanntgegeben: René Antrag (Steirereck, Wien), Steve Breitzke (Le Loft, Wien), Suwi Zlatic (Geigers Posthotel, Serfaus) und Jürgen Witschko (Thurnhers Alpenhof, Zürs).

 

Hohes Niveau der Finalisten
Vier Aufgaben mussten vor Publikum absolviert werden: Blindverkostung von drei Weinen und vier Spirituosen, Servicesituation bei Tisch mit Menüerklärung und Getränkeempfehlung – beides auf Englisch, eine Weinkarte auf Fehler überprüfen und eine Frage-Anwort-Runde. Für jede Aufgabenstellung war ein bestimmtes Zeitlimit vorgesehen, die Kandidaten gaben innerhalb der 45 Minuten ihr Bestes. Und die Gäste fieberten mit. Zwischen den spannenden Finalrunden kochten die Jeunes Restaurateurs auf. Gegen Mitternacht stand der Sieger fest: Suwi Zlatic darf Österreich bei der Weltmeisterschaft der Sommeliers im April 2016 in Argentinien vertreten. Der 32-Jährige, der den Mastersommelier anstrebt, hat jede freie Minute in die Wettkampfvorbereitung investiert. Der zweite Gewinner, Steve Breitzke, qualifizierte sich für die Europameisterschaft 2017 in Österreich.

 

Text: Bernadette Altenburger

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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