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Bilateraler Blick in die Zukunft

15.05.2007

Burgenland Tourismus und die Regionale Entwicklungsagentur für Westtransdanubien in Ungarn luden am 8. Mai 2007 zum gemeinsamen Workshop "Grenzüberschreitender Tourismus - Chancen und Herausforderungen für das Burgenland und Ungarn" in Sopron. 70 Tourismusexperten aus Österreich und Ungarn entwickelten dabei neue Ideen für die Interreg-Förderperiode 2007-2013.

Foto v.l.n.r.: Dr. Hannes Schaffer, Herr Dezsö Walter, Projektinitiatorin Mag. Ulrike Tschach-Sauerzopf von Burgenland Tourismus, Dr. Holm Grosse und Dir. Gerhard Gucher für gemeinsames Destinationsmanagement

Gerhard Gucher, Direktor von Burgenland Tourismus, und Dezs? Walter, Präsident des Regionalen Tourismusrates von Westtransdanubien (Westungarn) eröffneten den stark besuchten Workshop im Soproner "Innovationszentrum" am Dienstag, 8. Mai 2007. Schon alleine die Anzahl der erschienenen Touristiker aus den Bereichen Kultur, Natur, Kulinarik und Wein, Wellness- und Gesundheitstourismus sowie Sport und aktive Freizeit waren der Garant für ein reges Interesse an grenzüberschreitenden Kontakten zur gemeinsamen Projektabwicklung in der Förderperiode 2007-2013.

Zum Einstieg berichtete Dr. Holm Grosse, Geschäftsführer der Tourismusregion Oberlausitz in Sachsen, über erfolgreiche Kooperationen im Dreiländereck Deutschland-Tschechien und Polen. Dr. Hannes Schaffer von der Wiener Agentur mecca analysierte die bisherigen Ergebnisse der Kooperationen in der burgenländisch-ungarischen Grenzregion, bevor die Touristiker in thematischen Arbeitsgruppen Startkonzepte und Leitfäden erarbeiteten, um potentielle Kooperationsmöglichkeiten für erfolgreiche EU-Projekte der Zukunft einzureichen.

Wenn sich ab 1.1.2008 auch Touristen grenzenlos im pannonischen Raum bewegen, ist es das gemeinsame Ziel von Burgenland Tourismus und den Partnerorganisation aus Ungarn, noch besser als bisher gegenseitige, wichtige und wünschenswerte Projekte für die neue Interregperiode zu definieren und zu sondieren. Mit dem Workshop wurde der Startschuss für eine noch intensivere Zusammenarbeit gelegt.

"Um zwischen 2007 und 2013 erfolgreiche Projekte im Tourismus auf die Beine zu stellen, ist die Verstärkung der Kontakte zwischen burgenländischen und ungarischen Touristikern unabdingbar. Wir leisten schon jetzt die Vorarbeit für die nächste Förderperiode", resümiert Burgenlands Tourismuschef Gerhard Gucher.
"Die bisher dominierenden Ängste und Sorgen, dass wir einander Gäste und Touristen wegnehmen, müssen verschwinden. Wir sollten in Richtung gemeinsames Destinationsmanagement und Marketing denken, wie es Beispiele aus anderen europäischen Ländern zeigen. Ab Herbst sind wir gleichberechtigte Partner. Nur durch diese aktive Partnerschaft können wir die gemeinsame Region und ihre Sehenswürdigkeiten noch attraktiver für Einheimische und Besucher machen", ist Dezs? Walter, Präsident des Regionalen Tourismusrates von Westtransdanubien, überzeugt.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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