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Bronchitis: Risiko für Köche

30.01.2019

Eine norwegische Studie hat Einflüsse des Bratens auf die Bronchien festgestellt. Um das 2,5-fache soll die Wahrscheinlichkeit einer chronischen Bronchitis steigen. Hauptursache bleibt aber das Rauchen. 

Neue Aufregung um den Kochberuf. Nein, ausnahmsweise geht es nicht um offene Stellen oder Streit vor dem Arbeitsgericht (mit teilweise subtiler Informationspolitik), sondern um die Gesundheit. Ja, macht denn Kochen krank? Der Norwegische Arzt Trondheim Sindre Rabben Svedahl hat nämlich in seiner Doktorarbeit herausgefunden, dass es einen Einfluss von   Kochdämpfen auf das Auftreten von Bronchitis gibt.

Die Daten stammen aus einer Befragung von fast 900 norwegischen Köchen aus dem Jahr 2010, die ihre Ausbildung zwischen 1988 und 2008 abgeschlossen haben. Von den Köchen, die zum Zeitpunkt der Befragung noch immer in ihrem Beruf arbeiteten, berichteten rund 17 Prozent von Atembeschwerden bei der Arbeit.

Der Schluss: Wer mehr als den halben Arbeitstag damit verbrachte, Lebensmittel zu braten, erhöhte sein Risiko für chronische Bronchitis um den Faktor 2,5, heißt es. Bei einem Großteil der Befragten ließen aber die Symptome nach, sobald sie nicht mehr am Grill standen. Laut diversen Studien leiden etwa 10 Prozent der Erwachsenen (ob Koch oder nicht) unter einer dauerhaften Entzündung der Bronchialschleimhäute. Hauptgrund sind aber nicht Bratdämpfe, sondern das Rauchen. 90 Prozent der Betroffenen sind (oder waren) Raucher.

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